SLIDER DÄNEMARK

SONNENUNTERGANG AN DER DÄNISCHEN NORDSEEKÜSTE

Oh, wie sehr ich Sonnenuntergänge liebe, besonders in den Bergen oder am Meer. Hier an der dänischen Nordseeküste war er total spektakulär, sobald  Licht und Wasser aufeinandertreffen ist das schon ein gewaltiges Naturspektakel. Wenn die Sonne so langsam am Horizont verschwindet ensteht eine besondere Stimmung, der Himmel strahlt in verschiedenen Farbtönen. Bin immer wieder am Ausprobieren, den richtigen Moment beim Fotografieren von Sonnenuntergängen zu finden.

EIN VERWEHTER LEUCHTTURM IN DER WANDERDÜNE RUBJERG KNUDE

Was das für ein erschwerlicher Gang zum Leuchtturm Rubjerg Knude Fyr war, kann man sich kaum vorstellen. Der ehemalige Leuchtturm steht inmitten der Wanderdüne Rubjerg Knude, die ca 1900 m lang ist und eine Breite von ca 400m hat. Sie zählt zu den größten Wanderdünen Europas und ist ca 70m hoch. Die obersten 20-25m bestehen aus Flugsand und 50m aus einer Steilküste. Schon von Weitem ist der 23m hohe Leuchtturm zu erkennen, die Häuser, die dort standen, sind unterdessen völlig versandet und nicht mehr zu sehen. Die letzten Meter bis zum Turm waren so beschwerlich, das mich der Sandsturm umgeweht hat. Der Sand war in den Haaren, Augen, Nase und Ohren, es war wie in der Wüste bei Sandsturm. Da kann man Schutz hinter den Kamelen suchen, doch dort  in dieser Wanderdüne war nichts, man konnte kaum etwas sehen, außer Sandsturm. Mit großer Anstrengung erreichten wir endlich den Leuchtturm. Wie erstaunt war ich, als ich den traurigen Zustand des Leuchtturms sah. Der aktuelle Küstenabbruch beträgt ca pro Jahr 5 Meter und es wird damit gerechnet, das er in den nächsten 10-15 Jahren ins Meer stürzen wird. Es war ein großes Naturschauspiel, was uns da geboten wurde und in meinem Leben werde ich ihn sicherlich nicht mehr sehen. Dort hoch zu klettern war schon recht abenteuerlich, der Sandsturm war sogar im Turm, da fast alle Fenster rausgebrochen waren. Falls ihr dort mal hingehen solltet, nehmt euch ein Kopftuch und eine große Sonnenbrille mit. Für Kinder ist es dort nicht so geeignet, obwohl wir sogar Väter mit Kleinkindern gesehen haben, der Sandsturm muss ja der Horror für diese armen Kinder gewesen sein. Der Rückweg war rasant, man wurde immer schneller mit dem Wind im Rücken.

EINE FAHRT IN’S UNGEWISSE

Da waren wir also mit der Fähre von Deutschland bei schönstem Wetter in Dänemark gut angekommen. Auf Grund der dortigen Wetterverhältnisse hatten wir uns ganz spontan umentschieden und unsere Reiseroute geändert. Wir hatten zuerst die Absicht an der Westküste bis hoch nach Skagen zu fahren, doch an der nördlichsten Spitze Dänemarks war schlechtes Wetter mit Regen angesagt. So ging es Richtung Mons Klint, der höchsten Steilklippe Dänemarks. Unterdessen wurde es schon ziemlich spät und wir fuhren durch verträumte Dörfer, wo kein Mensch zu sehen war. Oh, was war das denn auf dem Lande in dieser Gegend, kaum ein Restaurant und wenn, waren die schon um 22:00 Uhr geschlossen. Habe mich schon gedanklich im Auto schlafen gesehen. Wir hielten Ausschau nach einem Hotel oder B&B und waren schon fast am Verzweifeln, doch da entdeckten wir ein wunderschönes altes Landhaus mit Vermietung. Oh, wie froh waren wir, die Nacht war gerettet. Die sehr liebe Besitzerin zeigte uns alles und wir konnten sogar noch etwas essen.

Am frühen Morgen, nach einem leckeren, reichhaltigen Frühstück ging es weiter Richtung Kreideklippen Mons Klint. Diese gewaltige Kalksteinwand ist ca 128m hoch und bis zu 6km lang. Diese Klippe ist eines der Hauptsehenswürdigkeiten und der Abstieg und Aufenthalt am Strand, ist nicht ganz ungefährlich, da immer wieder größere Stücke aus der Steilwand herausbrechen. Wir gingen über eine sehr steile Treppe nach unten, der Abstieg ging ca 20 min. Runter ging das ja ganz gut, doch wieder nach oben klettern war doch ganz schön anstrengend. Doch diese Strapaze hat sich echt gelohnt, was für ein spektakulärer und wunderschöner Anblick. Das kann man kaum mit Worten beschreiben. Für Kleinkinder ist der Abstieg nicht zu empfehlen, auch nicht für kranke Menschen, es ist wirklich beschwerlich. In den Felswänden brüteten gerade Seeadler und es war interessant anzusehen, wie sie zu ihren Nestern flogen. Ich habe viele schöne Orte auf der Welt gesehen, doch diesen Anblick werde ich nicht vergessen. Bin froh, das erlebt zu haben.

TRAUMHAFTE INSEL USEDOM

Einige werden sie sicherlich noch nicht kennen, doch das ist Deutschlands sonnenreichste, noch recht ursprüngliche Insel. Eine einzigartige Naturschönheit mit wunderschönen Buchen – und Kieferwäldern. Sie ist die zweitgrößte Insel Deutschlands und hat noch naturbelassene, traumhafte Sandstrände, mit einer Länge von ca 40km. Es gibt dort noch einige ganz idyllische Fischerdörfer und im Gegensatz auch ganz mondäne Badeorte. Auf der Insel gibt es viele Wander- und Fahradwege, ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle und ihr werdet bestimmt auch begeistert sein.

 

GEHEIMNISVOLLER SPREEWALD – EINE AUEN UND MOORLANDSCHAFT

Diese einzigartige Landschaft liegt im Südosten von  Brandenburg und ist ein geschütztes Biosphärenreservat der UNESCO. Er ist durch die Sorben, auch Wenden genannt, die sich im 6.Jahrhundert im Spreewald ansiedelten, bekannt, die auch als nationale Minderheit anerkannt sind. Sie haben ihre eigene Sprache, ihre Kultur, eine eigene Hymne und ihre Flagge. Man sieht dort oft zweisprachige Beschilderungen. Viele ältere Leute sprechen sorbisch und in den Schulen wurde die sorbische Sprache als fakultatives Unterrichtsfach eingeführt. Es gibt viele sorbische Bräuche und Volksfeste. Der Spreewald ( niedersorbisch Blota, „die Sümpfe“ ) ist eine lagunenartige Flusslandschaft mit einem Netz von ca 970 km Fliessgewässer. Vor ganz vielen Jahren war ich mal ein paar Tage dort und wir sind auf den Nebenarmen gepaddelt und waren unheimlich von der Tier- und Pflanzenwelt begeistert. Um so enttäuschter war ich, als ich die jetzige Wasserqualität sah. Vermutlich vergiften Schadstoffe, wie Sulfate, die Flora und Fauna zusehends. Das macht mich traurig, so ein traumhaftes Reservat müßte meiner Ansicht nach noch mehr geschützt werden, damit unsere Nachwelt noch ganz lange diese wunderschöne Landschaft genießen kann.

Der Spreewald ist touristisch sehr geprägt, es gibt dort viele Events und täglich zu den unterschiedlichsten Zeiten, Kahnfarten ab verschiedenen Spreewaldhäfen in Lübben und Lübbenau. Bei den Fahrten erzählen die Fährmänner meistens interessante Geschichten über den Spreewald. Auf den Kähnen erhaltet ihr diverse Getränke. Unterwegs waren Haltestellen, wo man sehr leckere Schmalzbrote mit Spreewälder Gurken, oder auch Kaffee kaufen kann.  Bei einem Halt in Lehde, dem historischen Spreewalddorf, das von Wasser umgeben ist, konnte man ein Freilandmuseum besuchen. Es gab in diesem Ort wunderbare Töpferwaren, die auf einem alten Spreewaldkahn standen, zu besichtigen und zu kaufen, auch mehrere Restaurants waren dort, hungern mußte niemand.

Leider begann dieser Tag recht unschön für mich,  wollte eigentlich eine Tour in den unteren Spreewald unternehmen und hatte im Lübbener Fährhafen die Abfahrtszeit verpasst. Da ich keine Lust hatte, wieder zum Bahnhof zu laufen, bin ich auf dem Deich, Richtung Lübbenau gelaufen. Es war bisher der heißeste Tag in diesem Jahr, die Sonne brannte und es war kein Fußgänger, außer mir, dort unterwegs. Vereinzelt fuhren ein paar Radfahrer in beide Richtungen. Ich machte ein paar Fotos und war begeistert von der Landschaft. Dachte so für mich, hier ist die Welt noch friedlich.  Nachdem ich bei größter Hitze schon über eine Stunde unterwegs war, kam es zu einem unerfreulichen Ereignis, denn ich wurde auf dem Deichweg überfallen. Ich hatte großes Glück, das in dem Moment Radfahrer kamen, nicht auszudenken, was passiert wäre. Kann nur den drei Radfahrern dankbar sein, die sich so nett um mich gekümmert haben und Hilfe geholt haben! Außer ein Riesenschreck ist mir nichts passiert, habe aber daraus meine Lehren gezogen, das ich nie wieder allein in so einsamen Gegenden unterwegs sein werde.

 

 

 

 

SAFRAN, DAS „ROTE GOLD“

WIE DIE MAROKKANER ES NENNEN,  IST DAS EINES DER KOSTBARSTEN ALLER GEWÜRZE

Es wird seit Jahrhunderten in Marokko angebaut und für die Marokkaner ist  der Verkauf eine der wichtigsten Einnahmequellen. Die Crocus Sativus (die Safranpflanzen) benötigen viel Licht,  windgeschützte Stellen  und nicht allzu trockene Wärme. Bei der Blütezeit darf die Temperatuar nicht unter minus 15 Grad sinken, wenn die Temperaturen unter minus 18Grad sinken, gehen die Pflanzen ein. Die Safranernte ist einmal im Jahr, ca 14 Tage und beginnt schon am frühen Morgen. Sie ist äußerst mühsam und erfolgt in Handarbeit.Nach der Ernte müssen sofort ganz vorsichtig die Fäden entnommen und anschließend getrocknet werden.

DER WINTER HAT UNS FEST IM GRIFF

ENDLICH MAL WIEDER SCHNEE, SONNENSCHEIN, BLAUER HIMMEL UND FROSTIGE TEMPERATUREN IN DEUTSCHLAND

So kalt war es lange Jahre nicht mehr in Deutschland, obwohl ich schon sehr kalte und strenge Winter in Deutschland erlebt habe. Die vergangenen Winter waren in meiner Gegend meist nur Schmuddelwetter, nasskalt und wolkenlos. Alles war grau in grau. Um so mehr werden sich die Kinder gefreut haben, das es endlich mal geschneit hat. Einige kleine Kinder kennen Schnee sicherlich nur aus dem Bilderbuch. Den Autofahrern wird es zwar nicht so gefallen. Ich mag das aber, ein Winter mit Schnee, Sonne und blauem Himmel.

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KALT IST ES IN DEUTSCHLAND

Obwohl ja der der kalendarische Winter auf der Nordhalbkugel erst am 21.Dezember beginnt, hat er uns doch schon in einigen Gegenden Deutschlands voll im Griff. Obwohl ich persönlich ganz froh darüber bin, denn ich mag mehr Kälte und Sonnenschein , als so trübes und nasses Schmuddelwetter.

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GRÜN – DAS MAG ICH

WENN ICH MEINE FOTOS ANSCHAUE, IST MIR AUFGEFALLEN, DAS ICH VIELE FOTOS BESITZE, WO DIE FARBE GRÜN DOMINIERT…

Ich mag diese verschiedenfarbigen Grüntöne sehr, sie symbolisieren Leben, Harmonie,  Frische, Natürlichkeit und wirken beruhigend.

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WO BLEIBT DER FRÜHLING

SEID IHR EBENFALLS DER MEINUNG, DAS WIR SEIT JAHREN IN DEUTSCHLAND KEINEN RICHTIGEN FRÜHLING MEHR HABEN?

Kann mich noch recht gut an meine Kindheit erinnern, als wir  Anfang März schon in Kniestrümpfen laufen konnten. Wie schön war das, als wir im Wald spielten und es wurde so langsam grün und die ersten Blumen waren zu sehen. Für uns Kinder war das so eine schöne Zeit, nach meist sehr kalten Wintern mit viel Schnee und blauem Himmel, endlich wieder bei angenehmen Temperaturen im Freien spielen zu können. Jetzt spielt das Wetter total verrückt, im Mai schneit es mitunter und im November konnten wir kurzärmlig  im Freien  auf der Terasse sitzen.Was ist denn nur mit dem Klima los, wo bleibt der Frühling?

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ROSEN IN MEINEM GARTEN

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DIESE HECKENROSEN SIND AUCH MIT EIN GRUND, WARUM ICH MICH NICHT VON DIESEM GARTEN TRENNEN MÖCHTE

Schon sehnsüchtig erwarte ich jedes Jahr diese wunderschön, blühenden Heckenrosen. Dazwischen wachsen zwar auch ganz wohlschmeckende Brombeeren und es ist jedes Mal interessant zu sehen, welche Pflanzen sich mehr ausdehnen.

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EIN WUNDERSCHÖNER ORT UM KRAFT ZU TANKEN

Mein täglicher Hundespaziergang führt mich zu einem kleinen Biotop in meiner Wohnnähe,  mitunter sehe ich dort tagelang keine Menschenseele. Nur Natur pur! In den letzten Jahren hat in diesem Gebiet leider der Wildschweinbestand  sehr zugenommen, es kann gefährlich werden.Dennoch kann ich viele Tiere beobachten, das ist schon sehr interessant.Ich mag diese Stille, kein Stress, keine Hektik…ein idealer Ort zum Entspannen.

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