Mit großen Erwartungen sind wir mit einem Kleinbus von Granada in diese, von vielen Backpackern empfohlene Stadt gefahren. War schon überrascht, diese Einfahrt nach Leon werde ich  nicht vergessen. Unzählige LKWs, Kleinwagen, Fuhrwerke und Menschen über Menschen waren auf den engen Straßen unterwegs. Es war am frühen Nachmittag, sehr warm und die Sonne brannte ganz umbarmherzig. Wir waren wieder  mal auf der Suche nach unserem Hotel. Nachdem wir einige Male gefragt hatten, haben wir es jedoch ziemlich schnell gefunden und die Überraschung war groß. Es war ein nettes Hotel mit total schönem Innenhof und Hängematten vor unserem Zimmer luden dazu ein, in aller Ruhe zu chillen. Wir checkten erst einmal ein, machten uns frisch und dann sind wir gleich los, um die Stadt zu erkunden.

An diesem Tag war es heiß, staubig und  es roch an einigen Stellen nach verbrannten Müll. Viele Menschen verbrennen dort ihren Hausmüll, es gibt in Nicaragua keine so gut funktionierende Müllversorgung, wie in Deutschland und so sieht man oftmals Rauchfähnchen. Wir sind durch viele Straßen gelaufen und waren ziemlich überrascht, vereinzelt sah man sehr schöne Bauten, doch viele Häuser wirkten etwas heruntergekommen. Leon ist nicht so touristisch wie Granada, hier findet jedoch das wahre Leben statt. In der Stadt lebte der berühmte Dichter Rubén Dario. Leon ist ein intellektuelles Zentrum, dort befindet sich auch die älteste Universität Nicaraguas. Man sah viele junge Backpacker, die sicherlich auch zum Sand Boarding auf dem Vulkan Cerro Negro hergekommen waren. Wie wir von einem deutschen Pärchen erfahren haben, soll das ja ein totaler Fun sein. 

Es gibt zahlreiche Kirchen in Leon, einige wurden gerade restauriert, andere widerum waren in keinen so guten Zustand. Das Geld wird dort bestimmt fehlen und so großzügige Spenden werden die Kirchen sicherlich nicht erhalten, wer weiß?

Schon von weitem sichtbar war die berühmte Kathedrale von Leon, die Basilica de la Asunción, die 2011 von der UNESCO in die Liste der Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Sie ist die größte und auch die älteste Kathedrale Zentralamerikas. Hatte sie von Fotos schneeweiß in Erinnerung, doch die Fotos schienen schon älter sein, zur Zeit wurde sie gerade an einer Seite restauriert.

Gleich hinter der Kathedrale gab es eine große Auswahl von Street Food und die Mädels standen bei dieser Hitze im Rauch, hatte schon Mitleid mit ihnen. Leider ging es mir gesundheitlich in Leon nicht so gut und ich konnte nichts probieren!

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Geschrieben von EVABTRAVELBLOG

Hallo, hier schreibt Eva! Auf meinem Blog geht es hauptsächlich um das Reisen, jedoch findet ihr sicherlich noch einige andere unterhaltsame Beiträge. Bin fröhlich, naturverbunden, optimistisch, reisefreudig, gesellig, freiheitsliebend und vielfältig interessiert. Wünsche euch viel Spass beim Lesen des Blogs!

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