GRAND CENTRAL STATION IN NEW YORK

DER GRAND CENTRAL TERMINAL ZÄHLT AUCH  ZU DEN GRÖSSTEN UND SCHÖNSTEN BAHNHÖFEN DER WELT

Er wurde 1913 eröffnet und die Menschen staunten und waren begeistert über diesen prunkvollen Bahnhof. Wie bei vielen anderen Gebäuden, wäre auch er beinahe nach dem zweiten Weltkrig abgerissen worden.Er galt zwar als Architekturdenkmal, aber dagegen klagten einige Betreiber des Bahnhofes und verschiedene Baufirmen. Doch die hatten nicht mit dem Protest der New Yorker gerechnet, die eine Bürgerinitiative gründeten „Rettet den Grand Central Terminal“.Ein große Unterstützerin dieser Initiative war die damalige Witwe des Präsidenten, Jaqueline Kennedy Onassis.Es kam jedoch trotz dieser prominenten Unterstützung zu jahrelangen Rechtsstreitigkeiten. Der Bahnhof wurde unterdessen von Drogenabhängigen und Obdachlosen bevölkert und verfiel immer mehr. Im Jahr 1989 wurde der Bahnhof nach mehrjähriger Restaurierung wieder eröffnet.Er ist ein wirkliches Highlight in New York und ihr solltet es nicht versäumen, da mal vorbei zu schauen. Mein erster Besuch führte mich eigentlich zum Apple Store, wo ich etwas umgetauscht habe. Als ich dann auf der Treppe stand und mir den Bahnhof ansah, war ich stark beeindruckt, was für ein prachtvoller Bau das ist. Habe mir vorgenommen, nochmal hinzufahren, um mir den Grand Central Terminal in aller Ruhe anzusehen. Am letzten Tag in New York war ich dann erneut dort, mit viel Zeit.

IMG_1489 (Bearbeitet)

VOR DER KÄLTE IN DIE NEW YORK PUBLIC LIBRARY GEFLÜCHTET

Nein, Kulturbanausen nur wegen der Kälte sind wir aber nicht, den Besuch der New York Public Library hatten wir sowieso schon geplant. Am Morgen des Tages ging es jedoch los mit Schnee-und Eisregen, es wurde stündlich immer kälter, dazu kam der eisige Wind. So sehr gefroren habe ich mal in einem strengen Winter, im tiefsten Russland. Doch wir waren nicht im winterlichen Russland, sondern in New York, wo vor ein paar Tagen noch frühlingshafte Temperaturen herrschten. Die Straßen wurden immer leerer und die Restaurantbesitzer waren bestimmt hocherfreut. Nach einer wärmenden Bustour durch New York und einem kurzen Spaziergang, kamen wir dann zur New York Public Library. Was war das für ein historisches, ehrwürdiges und beeindruckendes Gebäude, an der 5th Ave at 42nd St. Sie gehört mit über 51 Millionen Medien zu den größten Bibliotheken der Welt. Der Eintritt in die Bibliothek ist frei und sie ist einer der Highlights von New York, das solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

Es war schon überraschend von der Straße mit Auto- und Sirenenlärm, fast in die Lautlosigkeit einzutauchen. Obwohl sich recht viele Besucher dort befanden, es war Stille, das fand ich wirklich erstaunlich. Hier ein paar Eindrücke von dieser prunkvollen Bibliothek, doch schaut selbst…

360 GRAD RUNDUMBLICK AUF NEW YORK – DER ABSOLUTE WAHNSINN

SO EINE SPEKTAKULÄRE AUSSICHT AUF DEM ONE WORLD OBSERVATORY

Schon die Fahrt mit dem Aufzug, in nur 47 Sekunden bis zum 102.Stockwerk war ein Erlebnis. Besonders beeindruckend waren die Zeitraffer Videos an den Wänden des Aufzugs, was man da sah, ging einem schon ziemlich nahe. Wir hatten ein riesengroßes Glück mit dem Wetter und so konnten wir diese großartige Stadt aus 381m Höhe mit Rundumblick betrachten.Was für ein Ausblick, das sind schon Dinge, die sich für immer einprägen und die man niemals vergessen wird.

AM ONE WORLD TRADE CENTER IN NEW YORK

Viele Menschen aus den Vereinigten Staaten wünschten sich nach den Anschlägen vom 11.September 2001 eine Gedenkstätte auf der World Trade Center Site, auch als Ground Zero bekannt. Im Jahr 2002 wurde deshalb  ein  Architekturwettbewerb aufgerufen, um die Flächen wieder zu bebauen. Zum Nationalfeiertag im Jahr 2004 fand die Grundsteinlegung statt. An Stelle der zerstörten Zwillingstürme befinden sich heute zwei Wasserbassins, die aus schwarzgrauem Granit bestehen und ringsum auf einer Kupferumrandung sind die Namen der 2749 Opfer der Anschläge vom 11. September 2001 eingraviert.

Auf dem Ground Zero Gelände wurden  das One World Trade Center, das National September 11 Memorial and Museum und ein Landschaftspark errichtet.

Das One World Trade Center, das von 2004 – 2014 erbaut wurde, ist heute mit einer Höhe bis zur Spitze: 541,3 m hoch und ist derzeitig das höchste Gebäude in New York und den Vereinigten Staaten. Die Fassade besteht aus Glas und Aluminium und leuchtet schon von Weitem.

AUF EINER DER SPEKTAKULÄRSTEN BRÜCKEN DER WELT

DAZU GEHÖRT AUCH DIE BROOKLYN BRIDGE IN NEW YORK

Bei angenehmen Temperaturen, blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein sind wir zur Brooklyn Bridge gelaufen. Sie schon aus der Ferne zu sehen, war ein gigantischer Anblick. Leider waren wir nicht früh genug dort, es tummelten sich schon außer uns, etliche Touristen aus aller Welt und es war kaum möglich mal ein Foto zu machen, wo keine Menschen zu sehen sind. Da hätten wir eben ganz früh aufstehen müssen, na egal, ein paar interessante Fotos habe ich noch hinbekommen.

DSC01692

Sie gehört zu den schönsten Brücken, die ich gesehen habe und das waren einige. Leider habe ich damals nur immer Papierfotos gemacht. In Zukunft werde ich auf Reisen auch interessante Brücken fotografieren und darüber schreiben. Die Brooklyn Bridge, die nach mehrjähriger Bauzeit 1883 fertiggestellt wurde, ist eine Hängebrücke mit Schrägseilen über den East River, die zu einer der ältesten Brücken der USA zählt. Die Brücke besteht aus Mauerwerk und Stahl und ist 1833,68m lang, 25,91m breit und hat eine Hauptspannweite von 486m. Sie wird als Straßenbrücke, Radweg und Fußgängerbrücke genutzt und nicht nur die New Yorker lieben und nutzen sie.

DEN TIMES SQUARE BEI TAG UND NACHT ERLEBEN

EINER DER BERÜHMTESTEN PLÄTZE DER WELT

Der Times Square liegt an der Kreuzung Broadway und der 7th Avenue und geht bis zur West 42nd Street und West 47th Street. Hier pulsiert das Leben und Touristen aus aller Welt sind dort zu sehen. Am besten ist es mit der Subway bis zur U-Bahn Station Times Square zu fahren. Musical- und Theater Liebhaber kommen dort voll auf ihre Kosten, es gibt auch unheimlich viele Kinos. Hier finden das ganze Jahr verschiedene und interessante Events statt. Man kann es gar nicht richtig beschreiben, dieses Feeling muss man einfach selbst erleben. Obwohl ich ja nicht so ein großer Freund von vielen Menschenansammlungen bin, ist der Times Square immer wieder ein Erlebnis, bei Tag und Nacht. Anschauen sollte man ihn auf alle Fälle,  wenn man gerade in New York ist, denn er gehört sicherlich zu einem der bekanntesten Plätzen der Welt. Nachts leuchtet er in allen Farben und viele Geschäfte sind bis Mitternacht geöffnet, für viele ein wahres Shoppingparadies. Hier habt ihr ein paar kleine Eindrücke von dem quirligen Treiben auf dem Times Square.

NEW YORK – STREIFZUG DURCH MANHATTAN

Dieser Stadtteil von New York liegt am Mündungsbereich des Hudson River und dort befinden sich die meisten Sehenswürdigkeiten. Manhattan ist eine Insel, die an dem Hudson River, East River und dem Harlem River liegt. Unser Hotel liegt im Centrum von Manhattan und wir können auch gut zu Fuß das Viertel erkunden. Ganz in der Nähe befindet sich eine Subway Station. Wir haben uns eine Metro Card für 7 Tage gekauft und nutzen die täglich. Das Subway Netz ist gut ausgebaut und man kommt schnell von A nach B. Obwohl es ja März ist haben wir Glück mit dem Wetter und wir sind gut zu Fuß unterwegs. An einem Abend waren wir in der 230 Fifth Rooftop Bar und wir waren überwältigt von der genialen Aussicht. Wenn man schon in so einer Weltstadt ist ging es dann noch weiter in das

New Yorker Nachtleben. So sind wir dann noch am Times Square gelandet, nur mal zum Schauen. Mir persönlich ist es dort zu kommerziell und laut, doch das sollte jeder für sich entscheiden ob er das mag, beeindruckend ist aber dieses pulsierende Leben schon.

Was wäre aber eine New York Reise, ohne in Chinatown und SoHo gewesen zu sein? Fahrt hin schaut euch das an. Ich hätte mir  gewünscht in den 30-iger Jahren dort gewesen zu sein, wo noch das ursprüngliche Leben pulsierte. Es ist schon erstaunlich, einerseits siehst du namhafte Designerläden und in den Nebenstraßen wird Billigramsch verkauft. Sehr interessant waren für mich die Häuser mit den Feuertreppen.

Wir kamen dann zu Fuß zur Brooklyn Bridge und staunten über die Menschenmassen. Ja, wir waren nicht allein unterwegs und dieses geniale Bauwerk wurde um diese Zeit gut besucht. Man müsste wahrscheinlich schon am ganz zeitigen Morgen dort sein, um die Brücke mal ohne Menschen zu fotografieren.

weiterlesen

SOHO EIN MUSS IN NEW YORK

SoHo, der einst  heruntergekommene Slum hat sich durch aufwendige Sanierungen zu einem der begehrtesten Wohn-  und Bürovierteln entwickelt. Die Mietpreise in SoHo gehören mit zu den höchsten in New York City. Heute ist es ein hippes und trendiges Szene- und Künstlerviertel, vor allen Dingen ein wahres Shoppingparadies. Unheimlich viele internationale Designer haben ihre Läden dort. Natürlich gibt es in SoHo  auch viele Restaurants und Cafes. Diesen Stadtteil kann ich euch empfehlen, solltet ihr bei einer New York Reise nicht auslassen, persönlich fand ich es dort sehr interessant.

DSC02046

DSC02056

INFOS ÜBER DIE NYC SUBWAY

new york u-bahn

Das New Yorker Nahverkehrssystem ist gut ausgebaut und innerhalb kürzester Zeit ist man am gewünschten Ort. Die Subway ist eines der größten Liniennetze und 24 Stunden im Betrieb, in der Stadt, die niemals schläft. Dank meiner NYC Subway Handy App sind wir gut informiert .Wir haben uns eine Metro Card, eine Prepaid Karte gekauft, wo der Preis über eine Flatrate abgedeckt ist. Die kostet für 7Tage 31 Dollar, man kann sie jedoch wieder aufladen. Am Automaten wird man aufgefordert seine NY Postleitzahl anzugeben, da könnt ihr aber einfach „10001“ eingeben. Die 7 Tage Metro-Card ist personengebunden, darauf solltet ihr achten. Ihr könnt mit der Metro Card auch Busse benutzen. Besonders müsst ihr aufpassen, mit welcher Bahn ihr fahrt. Es gibt lokale Subways, die an jeder Station halten und Express Subways, die nur an bestimmten Stationen halten. Mit der New Yorker Subway zu fahren ist ein Erlebnis und manchmal auch recht abenteuerlich. Passt auf und fotografiert nicht direkt in der Bahn, das ist mitunter nicht ohne Probleme. Auf vielen Bahnsteigen gibt es zur Orientierung interaktive Karten, die man mit Touchsreens bedienen kann. Ihr könnt euch auch kostenlose Streckenpläne an den Schaltern der Subway Stationen holen. Finde ich persönlich besser, als immer auf`s Handy zu schauen, wo man aus- oder einsteigen will.

SAN MIGUEL DE ALLENDE IN MEXIKO

Wollte eigentlich nur ein anderes Beitragsbild hinzufügen und etwas ändern und weg war mein Mexiko Post von San Miguel de Allende, konnte ihn auch nicht mehr wiederherstellen. Doch ich hatte noch Eintragungen in meinem Notizbuch und ihn jetzt nochmal neu geschrieben, weil mir es in dieser kleinen Stadt so gut gefallen hat.


Ein paar Tage später waren wir auf der Fahrt in diese wunderschöne und sehenswerte Kolonialstadt. Ich war von den bunten Hausfassaden und den prachtvollen, begrünten Innenhöfen begeistert. Mitunter hat man das an den Hauseingängen  gar nicht erwartet. Sie wird auch als Stadt der rosafarbigen Kirchen genannt. Überall gibt es kleine Künstlerläden und viele internationale Künstler haben sich in dieser beliebten Stadt niedergelassen. Seit 2008 ist diese Stadt Weltkulturerbe der UNESCO. In San Miguel gibt es das Instituto Allende, das ist eine sehr renommierte Kunstakademie. Wir hörten in der Stadt kaum Verkehrslärm, was sicherlich an dem holprigen Kopfsteinpflaster lag. Vielleicht waren aber auch an diesem Tag nicht so viele Fahrzeuge unterwegs. Falls ihr diese Stadt mal besucht, lasst euer Auto lieber auf dem Parkplatz vor der Stadt stehen!

Ein phantastischer Tag in einer der schönsten kleinen Städte, ging leider zu Ende und wir fuhren zurück. Ich habe mir aber ganz fest vorgenommen, das ich in meinem Leben hier wieder herkommen werde, vielleicht dann auch mal für längere Zeit. Ich mag die mexikanische Mentalität, die Küche und das Wetter. Die Lebensfreude, Offenheit, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit dieser Menschen hat es mir angetan.

IMPFUNGEN – WARUM NICHT

IMPFEMPFEHLUNGEN FÜR SÜDAMERIKANISCHE LÄNDER

Einige Impfungen übernehmen  die Krankenkassen, das könnt ihr bei eurem Hausarzt erfragen. Tropeninstitute und reisemedizinische Beratungsstellen sind wichtige Anlaufstellen, wo ihr  die Impfungen und umfassende Aufklärung erhaltet. War selbst in einigen Ländern ohne ausreichenden Impfschutz unterwegs gewesen und jeder sollte das auch für sich entscheiden, ob er sich vorher impfen lässt oder nicht. Doch bin da jetzt etwas vorsichtiger geworden, nachdem eine Bekannte im brasilianischen Amazonasgebiet sehr schwer erkrankte und dort beinahe an Gelbfieber verstorben wäre.

DIE RISIKEN BESTEHEN IN FOLGENDEN SÜDAMERIKANISCHEN LÄNDERN:  Argentinien, Brasilien, Bolivien, Equador, Kolumbien, Guayana, Französich – Guayana, Panama, Paraguay, Peru, Suriname, Tobago, Trinidad und Venezuela

GELBFIEBER:  Lebendimpfung – einmalige Impfung; mindestens 10 Tage vor Reisebeginn; achtet auf eine autorisierte Impfbestätigung; Impfschutz ist lebenslang.

CHOLERA:  es gibt zwar Impfstoffe, doch persönlich würde ich mich nur bei längerem Südamerika – Aufenthalt immunisieren lassen. Ich denke, wer da etwas vorsichtig ist und konsequent seine Nahrungsmittel – und Trinkwasserhygiene einhält ( Cook your food, boil your water and wash your hands ), benötigt nicht unbedingt diese Impfung. Falls ihr in ganz entlegenen Gegenden unterwegs sein solltet, nehmt auf alle Fälle orale Rehydrationssalze mit und sucht sofort einen Arzt auf, falls es euch erwischt hat.

HEPATITIS A+B:  Kombinationsimpfung mit drei Injektionen; rechtzeitig vor Reisebeginn; Impfschutz etwa 10 Jahre; finde ich persönlich ganz wichtig!

MALARIA: lasst euch vorher beraten und entscheidet selbst, ob ihr vorher eine Chemoprophylaxe durchführt und Medikamente einnehmt. Es gibt speziell für die entsprechenden Länder Prophylaxempfehlungen durch die Tropeninstitute. In Malariaendemiegebieten unbedingt Insektenschutz, (lasst euch beraten, welches Mittel empfehlenswert ist) besonders am Abend   verwenden, mit Moskitonetzen schlafen. Bei Fieberanfall sofort Blutuntersuchung machen lassen!

TOLLWUT:  dreimalige Impfung vor Reisebeginn; sollte jeder für sich entscheiden; passt vor streunenden Tieren auf! Übertragung durch Kratzverletzungen, Bisse und Speichel!

POLIOMYELITIS:  Injektionsimpfung (Impfschutz 10 Jahre) Infektionen weltweit wieder zunehmend; Südamerika soll aber seit 1994 poliofrei sein.

TYPHUS: Injektionsimpfung (Schutz nach 1-2 Wochen); Impfschutz 3 Jahre); die Erkrankung kommt weltweit sehr häufig vor; Übertragung durch Schmierinfektion, Nahrungsmittel und Getränke.

DENGUEFIEBER:  bisher gibt es keine Impfmöglichkeit, unbedingt auf Insektenschutz tagsüber und nachts achten; diese übertragenden Moskitos sind hauptsächlich tagaktiv! Imprägniert eure Kleidung mit  Permethrin und verwendet Repellents (z.B.Autan, Nobite oder Anti Brumm Forte – DEET  enthaltende Produkte schützen zuverlässig gegen Mücken und der Schutz hält etwa 6-8 Stunden. Lasst euch da auf alle Fälle im Tropeninstitut oder bei einem Reisemediziner beraten.

TETANUS:  dreimalige Grundimmunisierung (kombiniert mit Diphterie und Pertussis) Auffrischung alle 5-10 Jahre; finde ich persönlich auch ganz wichtig!

Sicherlich gibt es auch einige Impfgegner, kenne ich aus meinem Freundeskreis etliche, doch entscheiden sollte das jeder Reisende selbst für sich. Aus diesem Grund habe ich meinen Blogbeitrag „Impfungen – Warum nicht“ genannt.

weiterlesen

FLORIDA – FAHRT NACH DAYTONA

Viele aus unserem Bekanntenkreis erzählten immer von Daytona, also wollten wir das sehen und wir fuhren dorthin. Unterwegs habe ich gestaunt, habe nicht gewußt, das es in Florida auch Braunbären gibt. Erst als wir die Hinweisschilder sahen, wurde mir das bewußt. Aber wir waren ja auch in Zentralflorida und es gab dort viel Wald und zahlreiche Seen mit Alligatoren. Ich möchte nicht wissen, wie es nach tagelangen Regenfällen dort aussieht. Es kommt dort schon häufiger mal vor, das ein Alligator im Garten umher läuft. Wir haben sie jedoch nur im Wasser gesehen. Auf der Fahrt nach Daytona haben mich die schönen Landschaften und die vielen Seen total beeindruckt.Wir fuhren durch etliche kleine Orte mit individuellen Häusern und an diesem, für die Jahreszeit ziemlich warmen Tag, sah man kaum Menschen auf der Straße. Leider änderte sich meine gute Laune als wir in Daytona ankamen. Schon von Weitem sah man die zahlreichen Hochhäuser. An dem wunderschönen Strand standen riesige Hotelanlagen und Appartementhäuser, es wirkte ziemlich unpersönlich und kalt auf mich. Der traumhafte weisse Sandstrand und ringsumher so viel Beton, das hat mich etwas enttäuscht.

Wahrscheinlich ist Daytona einigen bekannt durch die Motorsportszene. Die Daytona Days und Speedways sind ja sehr spektakulär und es gibt noch viele andere Motorsportevents , auch zahlreiche Motorradrennen. Für eingefleischte Motorsportfans ist Daytona ein absolutes Biker Paradies. Diese Events ziehen jährlich  Massen von Besuchern an.

http://www.daytonachamber.com/daytonabikeweek/search_result.cfm?f_type=1

 

keine_tiere.jpg

Man kann am Daytona Beach auch mit dem Auto fahren und im Sommer sitzen die Amerikaner mit ihren Familien am Beach neben ihren Fahrzeugen und geniessen das turbulente Strandleben.

Langsam.jpg

Beach Daytona

Für mich wäre das  nichts, mag eher die Ruhe. Egal, wo immer auch auf der Welt, überfüllte Strände meide ich. Niemals gehe ich an solche Strände, das ist mir einfach zu laut und zu hektisch. Obwohl es ziemlich windig war, herrschte reger Betrieb an diesem Strand und ein paar Mutige hatten sich doch bei hohem Wellengang ins Meer gestürzt. Brrr…schon beim Zuschauen war das kalt! Ein kleines Trostpflaster gab es aber doch, auf der Heimfahrt erlebten wir noch einen gigantischen Sonnenuntergang.

Sonnenuntergang.jpg

P1030819

P1030824

MARIACHIS IN MEXIKO

WER VON EUCH DURCH MEXIKO GEREIST IST, HAT DIESE MUSIKER SICHERLICH SCHON GESEHEN UND GEHÖRT

Die Mariachi Ensemble sind überwiegend Amateurmusiker, die zu Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen, in Restaurants, Theatern und in Stadien  auftreten. Oft sind das Familienunternehmen und vom Enkel bis zum Großvater spielen sie gemeinsam. Diese beliebten  Ensemble setzen sich meist aus Sängern, Trompetern, Geigern und Gitarristen zusammen. Die Mariachi Musik hat indianischen Ursprung und diese Volksmusik ist regional unterschiedlich ausgeprägt. Die Mariachis treffen sich an bestimmten Plätzen der Stadt, wo man sie bestellen kann. Schon von weitem kann man sie durch ihre auffällige Kleidung schnell erkennen. Sie tragen meist schwarze Anzüge mit silbernen Beschlägen, breitkrempige, oft auch verzierte Sombreros und spitze Cowboystiefel.

wpid-p1030052.jpg

wpid-p1030059.jpg

wpid-p1030060.jpg

wpid-p1030063.jpg

wpid-p1030046.jpg

Merken

MOUNT DORA – EINE KLEINE STADT IN ZENTRALFLORIDA

ZAUBERHAFTES MOUNT DORA

diese hübsche, kleine Stadt in Zentralflorida liegt am Lake Dora, einem wunderschönen, ziemlich großem See. Er zählt zu einer Seenplatte, zu der auch der Lake Eustis, Lake Griffin und Lake Harris gehören. An seinem Ufer nisten Seeadler, viele tropische Vögel und es wachsen dort traumhafte  Pflanzen. Am Lake Dora kann man Fischen, Segeln, Motorboot fahren und ganz herrlich relaxen. In der Umgebung gibt es zahlreiche Orangenhaine. Die Stadt ist auch bekannt für die vielen Geschäfte mit Kunsthandwerk und wunderbaren Antiquitäten. Mount Dora grenzt an Tavares und Eustis und liegt ungefähr 40 km von Orlando entfernt. Von Mount Dora fährt eine historische Eisenbahn mit einer alten Dampflok , der „Orange Blossom Canonball“ nach Tavares. Das ist ein absolutes Highlight, das ihr unbedingt erleben solltet. Nicht nur für Technikfreaks interessant. Hier habe ich für euch einen Link, besonders für Liebhaber historischer Eisenbahnen, schaut mal rein, ist eine informative Seite.

http://www.orangeblossomcannonball.com/

Wenn man dort durch die Straßen schlendert ist es ganz auffällig, das die Menschen fast immer gut gelaunt sind. Keine Hektik, alles läuft ganz ruhig ab. An vielen Bäumen hängt Spanish Moss, man kennt es auch unter Louisianamoos. Das ist eine artenreiche Gattung der Tillandsien. Die Stadt hat Südstaatenflair. Als wir durch die Donelly Street liefen, kamen wir zu dem historischen Donelly House, was ja sicherlich vielen bekannt ist und bestimmt eines der meist fotografierten Gebäude dort ist.

Am letzten Tag unseres Aufenthaltes in  dieser zauberhaften kleinen Stadt, fuhren wir am Abend noch mal zum Lake Dora, um einen dieser wunderschönen Sonnenuntergänge zu erleben. Das hatte sich wirklich gelohnt und der Abschied fiel uns etwas schwer…

MEXIKO – MARKT IN QUERÉTARO

EIN MEXIKANISCHER MARKT, DER MICH FASZINIERTE

Werde hier Fotos von verschiedenen Märkten in der Welt teilen. Ich finde das immer interessant und überall wo ich gerade bin, suche ich danach. Mich begeistern fremdländische Gewürze und Kräuter. Das Angebot auf diesem mexikanischen Markt hat mich fast umgehauen, im sprichwörtlichen Sinne. Das erinnerte mich dort sehr an meine Kindheit, da gab es überall  noch Märkte und  ganz frische Lebensmittel, die ohne Verpackungen verkauft wurden. Es gibt zwar in Deutschland auch noch Märkte und Markthallen, doch es werden leider immer weniger. Bei uns kann man zwar auch frisches Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch kaufen, doch qualitativ gibt es da sehr große Unterschiede. Es werden leider in Deutschland noch viele Waren mit Pestizidrückständen angeboten, z.B. wurden bei Kontrollen Mehrfachbelastungen bei Paprika, Birnen, Äpfeln, Tafeltrauben, Gurken, Erdbeeren und Kopfsalat gefunden.  Frische Ware ist nicht überall „frische Ware“. Wir haben ganz viel Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch eingekauft und am Abend mit der Familie gekocht. Das Essen war so etwas von lecker, es schmeckte hervorragend. Der Fisch war fangfrisch, super Qualität und vom Geschmack ganz ausgezeichnet.

Das Fleisch schmeckte noch nach Fleisch und war nicht so wässrig, wie bei unseren abgepackten Angeboten. Fisch, Fleisch, Obst, Gemüse und all die Dinge, die es dort zu kaufen gab, waren preislich auch sehr günstig.

Mir gefällt es besonders auf Märkten, die Menschen zu beobachten, wie sie handeln und feilschen. Dieses Markttreiben finde ich unheimlich interessant. Bei uns würde doch kaum einer auf die Idee kommen bei Bananen zu handeln. Da sagt der Händler seinen Preis und man bezahlt das dann. Doch es gibt auch Ausnahmen, z.B. bei uns in Berlin Kreuzberg ist immer am Dienstag und Freitag ein türkischer Markt, dort kann man noch handeln und wenn man clever ist, lohnt sich das mitunter schon. In Mexiko kann man auch handeln, aber die meisten Waren sind so spottbillig, das ist dann peinlich. Schließlich müssen die Händler davon leben und ihre Familien ernähren.  Besonders erstaunt war ich über das vielseitige Angebot des Fischhändlers, er hatte ein große Auswahl an Fischen, Lobstern, Garnelen, Krabben und Muscheln. Alles war auf Eis gelegt, fangfrisch und sah sehr appetitlich aus. Von solch einem Angebot können wir nur träumen, obwohl wir das ja vor vielen Jahren auch noch hatten. Tante Emma Läden, kleine Obst- und Gemüseläden, Fleischereien und viele  Bäckereien mussten großen Supermärkten weichen.

weiterlesen

MEXIKO – LAND DER AZTEKEN

SANTIAGO DE QUERÉTARO IN ZENTRALMEXIKO

Eine Stadt in Zentralmexiko und Haupstadt des gleichnamigen Bundesstaates, die in 1850m Höhe liegt und eine der geschichtsträchtigsten Stätten Mexikos ist. Die Stadt ist geprägt von kolonialer Architektur und die Altstadt ist seit 1966 Weltkultureerbe der UNESCO.

Der zentralste Platz ist der Zocalo und der Jardin Zenea mit seinem Musikpavillon, in dem öfter Konzerte stattfinden. Das Convento San Francisco aus dem Jahr 1540 gehört zu den ältesten Klöstern Mexikos. Dort ist heute das Museo Regional beheimatet. Die Stadt lädt mit ganz vielen schönen Plazas und Avenidas zum Flanieren und Verweilen ein. Es gibt dort auch ganz hervorragende urige Restaurants mit einer vielseitigen und leckeren Küche.

Im Teatro de la República wurde Kaiser Maximilian der Prozess gemacht und im Jahr 1917 wurde dort auch über die neue Verfassung beraten. Weitere Bauten, die sehr schön restauriert wurden, sind die Casa de la Corregidora und Casa de los Condes de Escala, der einer der schönsten Kolonialpaläste Mexikos ist. Auf alle Fälle  noch sehr sehenswert ist der Iglesia Santa Clara. Am westlichen Stadtrand von Querétaro liegt der Cerro de las Campanas, wo Kaiser Maximilian erschossen wurde. Im Osten der Stadt befindet sich ein bis zu 23m hoher Aquädukt, der 1730 errichtet wurde, um die Wasserversorgung Quretaros zu sichern. Dieses interessante Bauwerk wird jeden Abend angestrahlt und ist schon von Weitem zu sehen.

weiterlesen