FLORIDA – FAHRT NACH DAYTONA

Viele aus unserem Bekanntenkreis erzählten immer von Daytona, also wollten wir das sehen und wir fuhren dorthin. Unterwegs habe ich gestaunt, habe nicht gewußt, das es in Florida auch Braunbären gibt. Erst als wir die Hinweisschilder sahen, wurde mir das bewußt. Aber wir waren ja auch in Zentralflorida und es gab dort viel Wald und zahlreiche Seen mit Alligatoren. Ich möchte nicht wissen, wie es nach tagelangen Regenfällen dort aussieht. Es kommt dort schon häufiger mal vor, das ein Alligator im Garten umher läuft. Wir haben sie jedoch nur im Wasser gesehen. Auf der Fahrt nach Daytona haben mich die schönen Landschaften und die vielen Seen total beeindruckt.Wir fuhren durch etliche kleine Orte mit individuellen Häusern und an diesem, für die Jahreszeit ziemlich warmen Tag, sah man kaum Menschen auf der Straße. Leider änderte sich meine gute Laune als wir in Daytona ankamen. Schon von Weitem sah man die zahlreichen Hochhäuser. An dem wunderschönen Strand standen riesige Hotelanlagen und Appartementhäuser, es wirkte ziemlich unpersönlich und kalt auf mich. Der traumhafte weisse Sandstrand und ringsumher so viel Beton, das hat mich etwas enttäuscht.

Wahrscheinlich ist Daytona einigen bekannt durch die Motorsportszene. Die Daytona Days und Speedways sind ja sehr spektakulär und es gibt noch viele andere Motorsportevents , auch zahlreiche Motorradrennen. Für eingefleischte Motorsportfans ist Daytona ein absolutes Biker Paradies. Diese Events ziehen jährlich  Massen von Besuchern an.

http://www.daytonachamber.com/daytonabikeweek/search_result.cfm?f_type=1

 

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Man kann am Daytona Beach auch mit dem Auto fahren und im Sommer sitzen die Amerikaner mit ihren Familien am Beach neben ihren Fahrzeugen und geniessen das turbulente Strandleben.

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Beach Daytona

Für mich wäre das  nichts, mag eher die Ruhe. Egal, wo immer auch auf der Welt, überfüllte Strände meide ich. Niemals gehe ich an solche Strände, das ist mir einfach zu laut und zu hektisch. Obwohl es ziemlich windig war, herrschte reger Betrieb an diesem Strand und ein paar Mutige hatten sich doch bei hohem Wellengang ins Meer gestürzt. Brrr…schon beim Zuschauen war das kalt! Ein kleines Trostpflaster gab es aber doch, auf der Heimfahrt erlebten wir noch einen gigantischen Sonnenuntergang.

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MOUNT DORA – EINE KLEINE STADT IN ZENTRALFLORIDA

ZAUBERHAFTES MOUNT DORA

diese hübsche, kleine Stadt in Zentralflorida liegt am Lake Dora, einem wunderschönen, ziemlich großem See. Er zählt zu einer Seenplatte, zu der auch der Lake Eustis, Lake Griffin und Lake Harris gehören. An seinem Ufer nisten Seeadler, viele tropische Vögel und es wachsen dort traumhafte  Pflanzen. Am Lake Dora kann man Fischen, Segeln, Motorboot fahren und ganz herrlich relaxen. In der Umgebung gibt es zahlreiche Orangenhaine. Die Stadt ist auch bekannt für die vielen Geschäfte mit Kunsthandwerk und wunderbaren Antiquitäten. Mount Dora grenzt an Tavares und Eustis und liegt ungefähr 40 km von Orlando entfernt. Von Mount Dora fährt eine historische Eisenbahn mit einer alten Dampflok , der „Orange Blossom Canonball“ nach Tavares. Das ist ein absolutes Highlight, das ihr unbedingt erleben solltet. Nicht nur für Technikfreaks interessant. Hier habe ich für euch einen Link, besonders für Liebhaber historischer Eisenbahnen, schaut mal rein, ist eine informative Seite.

http://www.orangeblossomcannonball.com/

Wenn man dort durch die Straßen schlendert ist es ganz auffällig, das die Menschen fast immer gut gelaunt sind. Keine Hektik, alles läuft ganz ruhig ab. An vielen Bäumen hängt Spanish Moss, man kennt es auch unter Louisianamoos. Das ist eine artenreiche Gattung der Tillandsien. Die Stadt hat Südstaatenflair. Als wir durch die Donelly Street liefen, kamen wir zu dem historischen Donelly House, was ja sicherlich vielen bekannt ist und bestimmt eines der meist fotografierten Gebäude dort ist.

Am letzten Tag unseres Aufenthaltes in  dieser zauberhaften kleinen Stadt, fuhren wir am Abend noch mal zum Lake Dora, um einen dieser wunderschönen Sonnenuntergänge zu erleben. Das hatte sich wirklich gelohnt und der Abschied fiel uns etwas schwer…