IRLAND – EIN REGENTAG IN DUBLIN

Es war unser letzter Tag in Irland und es regnete fast ununterbrochen ziemlich stark, was wirklich schade war. Wir wohnten über Airbnb in Malahide, einem hübschen Vorort von Dublin , der am Meer liegt. Da es mir gesundheitlich immer schlechter ging, hatte ich  keine große Lust in Dublin viel zu unternehmen. Nur noch den Wunsch bald nach Hause zu fliegen, um mich wieder in ärztliche Behandlung zu begeben, war körperlich total ausgelaugt und meine Kopfschmerzen waren kaum zum Aushalten. So kann es aber passieren durch einen Unfall, leider endete nun unsere Reise vorzeitig in Irland. Unsere Schottlandreise musste bedauerlicherweise dadurch  ausfallen, doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben, wie man ja so sagt.

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WAS FÜR GLÜCKLICHE TIERE, DIE IN IRLAND LEBEN

Man spricht immer von der grünen Insel, das habe ich auch so erlebt. Durch das ganzjährige milde Klima in Irland, wegen des Golfstroms, sind große Flächen mit Grasland bedeckt. Die Tiere leben in freier Natur, haben stets viel frisches Gras zum Fressen. Wenn man sie so anschaut, spürt man, das sie in ihrem Lebensbereich glücklich sind.

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IRLAND – BUMMEL DURCH GALWAY

Ein ganz hübsches Städtchen im Westen Irlands, das mir gut gefiel. An diesem Tag war das Wetter nicht so berauschend, es war bewölkt und die Sonne kam leider nicht zum Vorschein. Doch egal, diese Stadt war so bunt und lebendig und es gab viel zu sehen. Die Menschen wirkten ausgeglichen und fröhlich. Es ist direkt aufgefallen, das in dieser Stadt viel irisch gesprochen wurde. Überall sah man Straßenkünstler, die das Straßenbild äußerst belebten. Es gab ganz viele Cafes und Restaurants für alle Geschmacksrichtungen. Galway, das ist eine nette kleine Stadt, in der man sich auf Anhieb einfach wohlfühlt. Leider hatten wir an diesem Tag  nicht so viel Zeit, weil wir  weiter mussten. Hier aber ein paar kleine Eindrücke!

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IRLAND – UNTERWEGS AUF DEM RING OF KERRY

HISTORISCHER FRIEDHOF „BALLINSKELLIGS ABBEY“

Wir waren auf dem Ring of Kerry, eine der berühmtesten Küstenrouten Irlands unterwegs. Dabei machten wir einen Abstecher, den ich nicht bereut habe. Ein besonderes Highlight für mich war dieser historische Friedhof mit den interessanten Ruinen, des ehemaligen Augustiner Klosters aus dem 12. Jahrhundert, die wirklich sehenswert sind. Er liegt in einer atemberaubenden Landschaft und Irlandreisende sollten sich das nicht entgehen lassen.

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IRLAND – AUF DEM WILD ATLANTIC WAY AN DER WEST KÜSTE

UNSERE FAHRT AUF DER LÄNGSTEN KÜSTENSTRASSE DER WELT  MIT EINER LÄNGE VON 2600 km

Diese Fahrt begann in Kinsale, einem kleinen Küstenstädtchen im Süden Irlands. Es ging dann weiter über Ballinspittle, Clonakilty, Ballydehob, Goleen – Mizen Head, Bantry, Glengariff. In dem Städtchen Kenmare begann für uns die Fahrt auf dem Ring of Kerry, einer wunderschönen Küstenpanoramastraße ( mit einer Länge von 179 km ) im Südwesten Irlands. Auf dieser Fahrt und auf der Halbinsel Dingle, im County Kerry, habe ich mein Herz an Irland verloren!

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Es ging dann weiter über Sneem, Waterville, Portmagee, Killorglin, Tralee. Da wir viel positives von der Halbinsel Dingle gehört hatten, das sie landschaftlich sehr schön sein soll, sind wir auch noch dorthin gefahren und waren unheimlich begeistert. Am Abend sind wir dann völlig kaputt und mit tollen Eindrücken in unserer Unterkunft in Ballybunion angekommen.  Am Strand erlebten wir dort noch einen wundervollen Sonnenuntergang.

Wow, was waren wir erstaunt, als wir unser Zimmer bezogen. Es war eine *****Sterne Unterkunft mit super lieben Vermietern und ganz phantastischen Frühstück. Abends saßen wir mit der Familie zusammen und hatten zwei nette Abende mit guten Gesprächen und viel Spass.

UNSER ROADTRIP AN DER SÜDKÜSTE IRLANDS

Wir haben uns entschlossen auf dem Weg zum Wild Atlantic Way, ganz gemütlich an der Südküste Irlands weiter zu fahren. Wandern mit Rucksack ist ja nun durch meinen Unfall nicht mehr drin und dank Gudrun, der super guten Fahrerin, sind wir nun doch noch mit dem Mietauto beweglich . Wir hätten die Reise auch sofort abbrechen können, doch mit starken Schmerztabletten und Ruhephasen, ging es doch weiter. Haben natürlich so einiges versäumt, was wir in Irland unbedingt erleben wollten, wie z.B.  in einem Pub irische Tänze bei Live Musik erleben. Aber ich ich habe mich in dieses Land verliebt und ich werde wieder kommen, dann aber für längere Zeit! Mit dem Übernachten klappt es super gut, dank Airbnb und Bed&Breakfast. Wir haben nur unsere erste Unterkunft gebucht, alle anderen buchen wir ganz spontan. Bisher haben wir mit den Irländern gute Erfahrungen gemacht, sie sind sehr herzlich und hilfsbereit. Ach und das Frühstück ist immer sehr deftig und lecker! Die Landschaft haut mich echt um, alle Pflanzen sind ganz frisch und grün. Es sind so viele verschiedene Grüntöne zu sehen, alles wirkt  friedlich und beruhigend. Dazu die  frische Luft, der Wind und Regen, einfach unglaublich schön!

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Die Weiden sind grün, saftig und Irlands Tiere machen einen super glücklichen Eindruck, sie haben dort ideale Lebensbedingungen. Macht euch selbst ein Bild davon, ihr werdet mir sicherlich Recht geben, es  sind  total entspannte Tiere.

Als wir durch die kleine Stadt schlenderten sahen wir überall bunte Hausfassaden in verschiedenen  Farben, wie hier in Ballinspittle/ County Cork. Ein nettes Cafe erregte dort unsere besondere Aufmerksamkeit.

In diesem Cafe gab es ganz leckere Waffeln und wir genehmigten uns mal etwas Süßes mit einem guten Kaffee, bevor unsere Fahrt weiter ging.

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RIVER SUIR BRIDGE IN IRLAND

Interessante Konstruktion dieser Schrägseilbrücke, mit einer Gesamtlänge von 465m und einer Breite von 30,6m. Sie befindet sich auf der Nationalstraße N25 bei Waterford.

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IRISCHE KÜCHE

Die irische Küche ist recht deftig, so typische Hausmannskost. Am Morgen isst man meist Speck mit Eiern. Oft bekommt man auch den traditionellen Porridge, auf deutsch Haferbrei. Wegen der Feuchtigkeit wird in Irland hauptsächlich Hafer angebaut, Getreide nur in geringem Maß. Es gibt in Irland unheimlich viele Brotsorten, kam aus dem Staunen nicht heraus, als ich die vielen Brotsorten im Supermarkt gesehen habe.Besonders lecker ist das Soda Brot. Zu einem irischen Frühstück werden natürlich auch Müsli und verschiedene Marmeladensorten, sowie Honig serviert.Es gibt Tee mit Milch, Kaffee und Orangensaft. Wir haben auch sehr viel Fisch, Kartoffelstäbchen und Salat gegessen. Zum Mittag habe ich mal das bekannte Irish Stew, ein Eintopf mit Rindfleisch und Gemüse gegessen. Es war lecker zubereitet, vor allen Dingen war der Geschmack des Fleisches nicht mit unserem wässrigen Fleisch, zu vergleichen. In vielen Orten und Städten gibt es unheimlich nette, kleine Cafes mit einem vielfältigen Kuchen- und Tortenangebot, sowie wohlschmeckenden Kaffeesorten.

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IRLAND – AM WICKLOWER HAFEN

WAS FÜR EINE FREUDE, ENDLICH  AUF DER GRÜNEN INSEL

Da sind wir nun gut aus dem sonnigen Deutschland  in Dublin angekommen und es regnete in Irland. Egal, wir wussten ja schon vorher, das es in Irland oft regnet, hatten uns ja auch darauf eingerichtet und in unseren Rucksäcken hatten wir entsprechende Kleidung eingepackt. Als wir von Dublin in dem kleinen Städtchen Wicklow (Irisch: Cill Mhantáin) die von den Wickingern gegründet wurde, ankamen, änderte sich schon das Wetter und die Sonne ließ sich blicken. Wir suchten unsere Unterkunft auf und waren begeistert von der Herzlichkeit unserer Gastfamilie. Kurze Zeit später ging es gleich los und wir schauten uns in dem hübschen Städtchen, das ca 42km südlich von Dublin entfernt ist, um.

Bei unserer Stadterkundung kamen wir zu dem alten Hafen, der eine interessante Historie hat. Der irische  Nationalheilige St.Patrick soll versucht haben, am Travelahawk Strand anzulanden. Dort wurde er von Eingeborenen angegriffen. Später siedelten sich in dieser Gegend Normannen an. Westlich von Wicklow sieht man noch die Überreste der Burgruine „Black Castle“, die im 17. Jahrhundert durch ein Feuer völlig zerstört wurde. Wicklow ist ein schöner Badeort an der Ostküste Irlands. Der Hafen wird auch stark von Seglern und Yachtbesitzern frequentiert.

IRLAND – TOUR NACH GLENDALOUGH

Bei regnerischem Wetter sind wir am Mittwoch, den 10.08.16 zu einer Wanderung in die Wicklow Mountains in Irland aufgebrochen. Bei dieser Tour mit teilweisen Starkregen waren wir recht froh, als wir heil, ohne zu stürzen, auf dem Bergkamm ankamen. Leider war die Sicht recht schlecht und wir sind trotz Regenkleidung ziemlich nass geworden. Doch die Mühen und Strapazen hatten sich gelohnt und die wunderschöne Landschaft der Wicklow Mountains begeisterte uns.

Als wir nach vielen Stunden endlich am historischen Friedhof von Glendalough ankamen, waren wir froh und überwältigt, diese interessante, historische Stätte erleben zu können.

Leider hat der Anfang unserer Reise beinahe auch schon zum Ende geführt, bin noch am gleichen Abend schwer auf den Kopf und Ellenbogen gestürzt, war längere Zeit bewußtlos und bin dann von Wicklow nach Dublin in die Uniklinik gebracht worden. Hiermit möchte ich noch mal Gudrun danken, die sich so sehr um mich gekümmert hat. Auch ganz lieben Dank an unsere Airbnb Vermieter, Maire und Graeme aus Wicklow, die total  gastfreundlich waren und mir  sehr geholfen haben. Wir haben unseren Aufenthalt dort verlängert und Graeme hat mich sogar aus der Klinik in Dublin abgeholt. Sollte dann die nächsten Tage viel liegen und Ruhe halten. Es ist nun so, das ich meinen schweren Rucksack (60l) allein gar nicht tragen kann, was nun?

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