SAN MIGUEL DE ALLENDE IN MEXIKO

Wollte eigentlich nur ein anderes Beitragsbild hinzufügen und etwas ändern und weg war mein Mexiko Post von San Miguel de Allende, konnte ihn auch nicht mehr wiederherstellen. Doch ich hatte noch Eintragungen in meinem Notizbuch und ihn jetzt nochmal neu geschrieben, weil mir es in dieser kleinen Stadt so gut gefallen hat.


Ein paar Tage später waren wir auf der Fahrt in diese wunderschöne und sehenswerte Kolonialstadt. Ich war von den bunten Hausfassaden und den prachtvollen, begrünten Innenhöfen begeistert. Mitunter hat man das an den Hauseingängen  gar nicht erwartet. Sie wird auch als Stadt der rosafarbigen Kirchen genannt. Überall gibt es kleine Künstlerläden und viele internationale Künstler haben sich in dieser beliebten Stadt niedergelassen. Seit 2008 ist diese Stadt Weltkulturerbe der UNESCO. In San Miguel gibt es das Instituto Allende, das ist eine sehr renommierte Kunstakademie. Wir hörten in der Stadt kaum Verkehrslärm, was sicherlich an dem holprigen Kopfsteinpflaster lag. Vielleicht waren aber auch an diesem Tag nicht so viele Fahrzeuge unterwegs. Falls ihr diese Stadt mal besucht, lasst euer Auto lieber auf dem Parkplatz vor der Stadt stehen!

Ein phantastischer Tag in einer der schönsten kleinen Städte, ging leider zu Ende und wir fuhren zurück. Ich habe mir aber ganz fest vorgenommen, das ich in meinem Leben hier wieder herkommen werde, vielleicht dann auch mal für längere Zeit. Ich mag die mexikanische Mentalität, die Küche und das Wetter. Die Lebensfreude, Offenheit, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit dieser Menschen hat es mir angetan.

MARIACHIS IN MEXIKO

WER VON EUCH DURCH MEXIKO GEREIST IST, HAT DIESE MUSIKER SICHERLICH SCHON GESEHEN UND GEHÖRT

Die Mariachi Ensemble sind überwiegend Amateurmusiker, die zu Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen, in Restaurants, Theatern und in Stadien  auftreten. Oft sind das Familienunternehmen und vom Enkel bis zum Großvater spielen sie gemeinsam. Diese beliebten  Ensemble setzen sich meist aus Sängern, Trompetern, Geigern und Gitarristen zusammen. Die Mariachi Musik hat indianischen Ursprung und diese Volksmusik ist regional unterschiedlich ausgeprägt. Die Mariachis treffen sich an bestimmten Plätzen der Stadt, wo man sie bestellen kann. Schon von weitem kann man sie durch ihre auffällige Kleidung schnell erkennen. Sie tragen meist schwarze Anzüge mit silbernen Beschlägen, breitkrempige, oft auch verzierte Sombreros und spitze Cowboystiefel.

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KENNT IHR PIÑATAS?

EIN WUNDERSCHÖNER BRAUCH AUS DER HISPANOWELT

Hier seht ihr eine farbenfrohe Piñata aus Pappmache und bunten Bändern, die mit Süßigkeiten oder auch mit Früchten befüllt werden. In Lateinamerika sieht man sie zur Weihnachtszeit und in Spanien eher zu Ostern. Die 7 kegelförmigen Spitzen der Piñata symbolisieren die 7 Todsünden. Die Piñatas werden mit einem Stock  zerschlagen, um das Böse zu bekämpfen. Das herausfallende Obst oder auch Süßigkeiten sollen Segen für die Menschen bringen, für die Kinder ist das aber sicherlich mehr ein riesiger Spaß.

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MEXIKANISCHE KÜCHE

WAS WAR DAS FÜR EIN GENUSS, DIESE LECKEREN UND VIELFÄLTIGEN SPEISEN

So eine abwechslungsreiche Küche in Mexiko, man konnte herrlich  schlemmen, das war Genuss vom Feinsten! Wir haben an Teigtaschen so ziemlich alles probiert, wie Tacos, Quesadillas, Enchiladas und Burritos. Die Füllung ist immer verschieden, auch die Soßen. Der Fladenteig ist entweder aus Weizen , meistens aber aus Mais und heißt Tortilla. Man reicht zu den Speisen meist auch Guacomole, das ist ein Dip. Die Mahlzeiten sind sehr üppig, sie bestehen oft aus 4 Gängen, der Suppe, Spaghetti oder Reis, Fleisch-oder Fischgerichte und anschließendem Dessert. In Mexiko isst man erst gegen 15:00 Uhr die Hauptmahlzeit, abends dann meist nur Antojitos, Tacos oder Quesadillas. In Mexiko wird viel Limonade getrunken, auch Horchata ist sehr beliebt. Leitungswasser solltet ihr auf keinen Fall trinken. In einigen Großstädten soll das nicht gefährlich sein, doch zahlreiche Familien lassen sich jedoch meistens ganz große Wasserflaschen anliefern. Sie benutzen das Wasser  zum Kochen und  zum Zähne putzen. War in dieser Hinsicht etwas entspannter und bin auch nicht krank geworden. Bei den alkoholischen Getränken ist der Branntwein Tequila, der aus vergorenen Agavensaft gewonnen wird, zu empfehlen. Auch Cuba Libre war der Renner, nicht nur bei uns in geselliger Runde, der wird auch von den Mexikanern sehr gern getrunken. Ärgere mich etwas, das ich in der Vergangenheit selten meinen Fotoapparat zum Essen mitgenommen habe, weil mir das etwas peinlich war.  Werde jedoch  bei  zukünftigen Reisen ab und an  internationale Gerichte posten.

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MEXIKO – MARKT IN QUERÉTARO

EIN MEXIKANISCHER MARKT, DER MICH FASZINIERTE

Werde hier Fotos von verschiedenen Märkten in der Welt teilen. Ich finde das immer interessant und überall wo ich gerade bin, suche ich danach. Mich begeistern fremdländische Gewürze und Kräuter. Das Angebot auf diesem mexikanischen Markt hat mich fast umgehauen, im sprichwörtlichen Sinne. Das erinnerte mich dort sehr an meine Kindheit, da gab es überall  noch Märkte und  ganz frische Lebensmittel, die ohne Verpackungen verkauft wurden. Es gibt zwar in Deutschland auch noch Märkte und Markthallen, doch es werden leider immer weniger. Bei uns kann man zwar auch frisches Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch kaufen, doch qualitativ gibt es da sehr große Unterschiede. Es werden leider in Deutschland noch viele Waren mit Pestizidrückständen angeboten, z.B. wurden bei Kontrollen Mehrfachbelastungen bei Paprika, Birnen, Äpfeln, Tafeltrauben, Gurken, Erdbeeren und Kopfsalat gefunden.  Frische Ware ist nicht überall „frische Ware“. Wir haben ganz viel Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch eingekauft und am Abend mit der Familie gekocht. Das Essen war so etwas von lecker, es schmeckte hervorragend. Der Fisch war fangfrisch, super Qualität und vom Geschmack ganz ausgezeichnet.

Das Fleisch schmeckte noch nach Fleisch und war nicht so wässrig, wie bei unseren abgepackten Angeboten. Fisch, Fleisch, Obst, Gemüse und all die Dinge, die es dort zu kaufen gab, waren preislich auch sehr günstig.

Mir gefällt es besonders auf Märkten, die Menschen zu beobachten, wie sie handeln und feilschen. Dieses Markttreiben finde ich unheimlich interessant. Bei uns würde doch kaum einer auf die Idee kommen bei Bananen zu handeln. Da sagt der Händler seinen Preis und man bezahlt das dann. Doch es gibt auch Ausnahmen, z.B. bei uns in Berlin Kreuzberg ist immer am Dienstag und Freitag ein türkischer Markt, dort kann man noch handeln und wenn man clever ist, lohnt sich das mitunter schon. In Mexiko kann man auch handeln, aber die meisten Waren sind so spottbillig, das ist dann peinlich. Schließlich müssen die Händler davon leben und ihre Familien ernähren.  Besonders erstaunt war ich über das vielseitige Angebot des Fischhändlers, er hatte ein große Auswahl an Fischen, Lobstern, Garnelen, Krabben und Muscheln. Alles war auf Eis gelegt, fangfrisch und sah sehr appetitlich aus. Von solch einem Angebot können wir nur träumen, obwohl wir das ja vor vielen Jahren auch noch hatten. Tante Emma Läden, kleine Obst- und Gemüseläden, Fleischereien und viele  Bäckereien mussten großen Supermärkten weichen.

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MEXIKO – LAND DER AZTEKEN

SANTIAGO DE QUERÉTARO IN ZENTRALMEXIKO

Eine Stadt in Zentralmexiko und Haupstadt des gleichnamigen Bundesstaates, die in 1850m Höhe liegt und eine der geschichtsträchtigsten Stätten Mexikos ist. Die Stadt ist geprägt von kolonialer Architektur und die Altstadt ist seit 1966 Weltkultureerbe der UNESCO.

Der zentralste Platz ist der Zocalo und der Jardin Zenea mit seinem Musikpavillon, in dem öfter Konzerte stattfinden. Das Convento San Francisco aus dem Jahr 1540 gehört zu den ältesten Klöstern Mexikos. Dort ist heute das Museo Regional beheimatet. Die Stadt lädt mit ganz vielen schönen Plazas und Avenidas zum Flanieren und Verweilen ein. Es gibt dort auch ganz hervorragende urige Restaurants mit einer vielseitigen und leckeren Küche.

Im Teatro de la República wurde Kaiser Maximilian der Prozess gemacht und im Jahr 1917 wurde dort auch über die neue Verfassung beraten. Weitere Bauten, die sehr schön restauriert wurden, sind die Casa de la Corregidora und Casa de los Condes de Escala, der einer der schönsten Kolonialpaläste Mexikos ist. Auf alle Fälle  noch sehr sehenswert ist der Iglesia Santa Clara. Am westlichen Stadtrand von Querétaro liegt der Cerro de las Campanas, wo Kaiser Maximilian erschossen wurde. Im Osten der Stadt befindet sich ein bis zu 23m hoher Aquädukt, der 1730 errichtet wurde, um die Wasserversorgung Quretaros zu sichern. Dieses interessante Bauwerk wird jeden Abend angestrahlt und ist schon von Weitem zu sehen.

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