AUF DEM HRADSCHIN IN PRAG

Wer nach Prag reist, sollte unbedingt auch mal zu der Prager Burg fahren. Sie wurde bereits im 9.Jahrhundert errichtet und ist mit den drei Schlosshöfen das größte Burgareal der Welt. Die Burg ist die Residenz des Präsidenten der Tschechichen Republik. Der Aufstieg zur Burg ist etwas anstrengend, ihr könnt jedoch gut  mit öffentlichen Verkehrsmitteln rauf fahren. Allerdings empfehle ich euch den Abstieg über die alte Schlossstiege, da habt ihr einen traumhaften Ausblick über die Kleinseite und Prag. Es lohnt sich auf alle Fälle, die Aussicht ist grandios. Um die Burg könnt ihr durch wunderschöne Gartenanlagen laufen, wie dem Paradiesgarten oder Königsgarten. Ganz oben auf dem Berg Hradschin thront eine der schönsten gotischen Kathedralen Europas, der St.-Veitsdom.

PRAG, EINE STADT MIT HOHEM KULTUR – UND ERLEBNISWERT

Wie erstaunt war ich, als ich nach so vielen Jahren wieder in diese traumhafte Stadt Prag gereist bin und die baulichen Veränderungen sah. Die ehemals wunderbaren Gebäude nagten am Alter der Zeit und waren damals dem Verfall nahe. Unglaublich, wie in den vergangenen Jahren Häuser und öffentliche Gebäude liebevoll restauriert wurden. In meiner Erinnerung waren zwar noch die wunderbaren historischen Gebäude, doch alles wirkte grau und düster auf mich. War total begeistert, als ich durch die Prager Straßen lief.

Die Stadt hat eine unheimlich interessante Geschichte und ist eine der der ältesten und größten Städte in Mitteleuropa. Seit 1992 zählt das historische Zentrum zum UNESCO – Welterbe. Durch die vielen Sehenswürdigkeiten gehört  Prag  auch zu den zehn meistbesuchten Städten Europas, was den alten Pragern nicht so gefällt. Sie finden es zu voll und zu laut, was ich auch verstehen kann. Prag Touristen sind sehr unterschiedlich, die einen interessieren sich für Architektur, Kunst und Kultur. Täglich sieht man  jedoch auch zahlreiche Männer Gruppen unterschiedlicher Nationalitäten, die lärmend von einer Bierkneipe zur nächsten ziehen. Bin keine Spassbremse, doch das finde ich persönlich auch total daneben. Was mich echt erstaunte, war die Höflichkeit junger Prager Menschen, die älteren Menschen oder Müttern mit Kindern in der Metro oder Straßenbahnen ihren Platz anboten. Da ich sehr viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln fuhr, konnte ich das öfter beobachten, es hat mir gefallen. Prag wird auch die „Goldene Stadt“ genannt,  sicherlich weil viele Türme der Prager Burg vergoldet sind und etliche  Dächer und Hausfassaden  in der Abendsonne goldig leuchten. Es gibt in Prag ca 500 Türme aus verschiedenen Epochen, man sieht viele historische Gebäude aus verschiedenen architektonischen Stilen.

Ein besonderer Anziehungspunkt für Touristen in Prag ist auch das Dancing House, von den Architekten Frank O. Gehry und Vlado Milunic. Das ist ein Kunstwerk moderner Architektur und ihr solltet nicht versäumen, es euch anzuschauen. Sicherlich ist  das Tanzende Haus auch eines der beliebtesten Fotomotive bei den Besuchern der Stadt.

 

TSCHECHIEN – FAHRT ZU DEN TROPFSTEINHÖHLEN KONEPRUSY

Schon seit vielen Jahren wollte ich die Tropfsteinhöhlen Koneprusy, des böhmischen Karst sehen, was immer aus zeitlichen Gründen nicht geklappt hat. So ganz spontan habe ich mein Vorhaben in die Tat umgesetzt und habe dorthin mit der Bahn , von Prager Hauptbahnhof, einen Tagesausflug unternommen. Als ich in dem Ort ankam, wo ich dann weiter mit dem Bus fahren musste, ging dort nichts mehr!!! Es war ein total heißer Tag und kaum eine Menschenseele war auf den Straßen zu sehen. Nur ein Busfahrer, der nur tschechich sprach, also schrieb ich ihn diesen Ort auf. Er war total unhöflich , sprach nur tschechich und ich kam nicht weiter. Was nun tun? Daraufhin hatte ich bestimmt noch zehn weitere Leute angesprochen und keiner konnte mir eine Auskunft geben. Konnte auch nicht online gehen, es war keine Gaststätte in der Nähe. Also stellte ich mich an den Bahnhof, mit der Hoffnung, das da junge Leute aussteigen, die deutsch oder englisch sprechen. Nach einer Weile kam ein Zug an und zwei Mädchen kamen mit großen Rucksäcken an, welch ein Glück für mich. Sie sprachen englisch und erklärten mir, das die Brücke gebaut wird und dieser Bus nur 3xtäglich in diese Richtung über eine Umleitung fährt. Sie meinten, das es zu Fuß ca acht Kilometer sind und ich machte mich also auf dem Weg. Die Sonnte brannte unbarmherzig und ich lief bergauf, bergab auf der Landstraße  mit langen Hosen , die ich extra angezogen hatte, da es in Tropfsteinhöhlen sehr kalt ist und ich nicht frieren wollte. Es war extrem anstrengend, hatte Durst, kein Wasser dabei und nirgendwo war eine Einkaufsmöglichkeit. Nachdem ich so gefühlte 40min bereits gelaufen war, kam ein Auto aus einem Seitenweg gefahren. Was ich sonst nicht mehr mache, die Zeiten sind vorbei, versuchte ich es mit Auto Stop. Der ältere Fahrer hielt sofort an und erklärte mir, das er woanders hinfährt.  Also fuhr er weiter und ich war schon ganz schön gestresst, man sah mir das bestimmt auch an. Auf einmal kam der Fahrer wieder rückwärts gefahren und ich konnte einsteigen. Wahrscheinlich hatte er Mitleid mit mir und brachte mich direkt zu den Tropfsteinhöhlen. Von weitem sah ich schon einen Imbiss, wie froh war ich da! Endlich trinken!!!

Dann ging es endlich los mit der Höhlenwanderung, die sich im Landschaftsschutzgebiet Böhmischer Karst befindet. Die Höhlen haben drei Höhenniveaus mit einem Höhenunterschied von mehr als 70m. Es war schon sehr interessant, die vielen paläntologischen Funde zu sehen. Steinzeitmenschen suchten dort Schutz, man sah einige tierische und auch menschliche Knochenfunde. Außerdem war dort eine unterirdische mittelalterliche Geldfälscherwerkstatt. Im Winter werden diese Höhlen von Fledermäusen bewohnt. Habe es nicht bereut und trotz großer Anstrengungen  war ich glücklich und begeistert, das zu erleben.

Als ich aus den Höhlen kam, habe ich mir noch die Gegend rund um angeschaut. Zum Bahnhof bin ich dann auch wieder per Auto Stop mit einer jungen Frau gefahren und kaputt, aber glücklich am Abend wieder in Prag angekommen.

AUF DER PRAGER KARLSBRÜCKE, EINER BELIEBTEN TOURISTENATTRAKTION

PRAG  liegt an der Moldau und eine der bekanntesten Brücken ist die KARLSBRÜCKE aus dem 13.Jahrhundert, die die Altstadt mit der Kleinseite über 16 Bögen verbindet. Sie ist bei Tag und Nacht eine sehr belebte, interessante und  500m lange Steinbrücke mit zwei Türmen und zahlreichen Heiligenfiguren. Diese  beliebte Touristenattraktion ist täglich brechend voller Menschen. wer es etwas ruhiger mag, sollte ganz früh hingehen. Stelle es mir auch gut vor, wenn morgens Nebelschwaden über die Moldau ziehen, das ist bestimmt ein so wunderschöner Anblick. Selbst am späten Abend ziehen Menschenmassen über die Brücke.

PRAGER NÄCHTE DIE HABEN WAS

Obwohl ich ja eigentlich nicht mehr so der Nachtschwärmer bin, zieht es einen abends einfach raus in diese pulsierende Metropole. War viele Jahre nicht mehr dort und inzwischen hat sich Prag zu einer großartigen Weltstadt entwickelt. Es gibt unzählige Cafés und Restaurants, für jeden Geschmack und Geldbeutel ist etwas dabei. Die tschechische Küche ist sehr lecker und ein Pivo mit Gulasch und Knödeln solltet ihr schon mal probieren. Als Frau kann man in Prag nachts allein durch die Gegend ziehen und das Stadtleben genießen, doch in Berlin würde ich das allein nie machen, da hätte ich zu große Ängste!

 

 

EIN GROSSARTIGES NATURSCHAUSPIEL AM MEER

Endlose feine Sandstrände, unberührte Natur, wunderschöne Dünen, all dies bietet die dänische Nordseeküste. Wir haben nichts im Voraus gebucht und hatten immer so großes Glück, Unterkünfte zu finden. Empfehlenswert ist es, Schlafsäcke mitzunehmen. Erstaunlicherweise hat man mehr Erfolg ein ganzes Haus zu mieten, als ein Doppelzimmer. Ihr könnt endlose Dünenwanderungen und Strandspaziergänge unternehmen. Die frische Nordseeluft, die raue See, die Sonne, wirkt sich auch positiv auf die Gesundheit aus. Einen kosmetischen Effekt hatte es außerdem, durch die stürmigen, sandigen Winde wurde gleichzeitig die Gesichtshaut gepeelt, die Haut sah ganz frisch aus. Das Wetter ändert sich dort ständig, Regen, Sonne, Sturm, ihr solltet auf alle Fälle Regenbekleidung mitnehmen.

Außerdem bekam man durch die Meeresluft ständig Appetit und so konnten wir es uns nicht verkneifen, als wir auf dem Weg zum Henne Strand an einem kleinen Cafe vorbeifuhren und uns einen großen Cappuccino mit super leckerer Torte genehmigten. Dieses gemütliche Cafe war mit großer Liebe eingerichtet und die hausgemachten Kuchen und Torten sahen so gut aus, das man am liebsten verschiedene Stücke ausprobiert hätte. Wir waren jedoch eisern und sind bei einem Stück Torte geblieben und sind dann erwartungsvoll weiter zum Henne Strand gefahren.

SONNENUNTERGANG AN DER DÄNISCHEN NORDSEEKÜSTE

Oh, wie sehr ich Sonnenuntergänge liebe, besonders in den Bergen oder am Meer. Hier an der dänischen Nordseeküste war er total spektakulär, sobald  Licht und Wasser aufeinandertreffen ist das schon ein gewaltiges Naturspektakel. Wenn die Sonne so langsam am Horizont verschwindet ensteht eine besondere Stimmung, der Himmel strahlt in verschiedenen Farbtönen. Bin immer wieder am Ausprobieren, den richtigen Moment beim Fotografieren von Sonnenuntergängen zu finden.

GOLDENE STUNDE IN HVIDE SANDE

Was war das für eine traumhafte Stimmung zur goldenen Stunde in Hvide Sande. Nach dem Abendessen sind wir zum Strand gelaufen, um einen Sonnenuntergang am Meer zu erleben. Diese Lichtverhältnisse  und die warmen Farben am Abend waren einfach unglaublich.

GANZ IM NORDEN JÜTLANDS – HIRTSHALS FYR

Da ich Leuchttürme sehr mag, sind wir auch zu diesem wunderschönen Leuchtturm gefahren, der mit einer Leuchtfeuerhöhe  57m über dem Meeresspiegel liegt. Er ist 35m hoch und steht auf einer 22m hohen Klippe. Als wir die 144 Stufen erklommen hatten und auf der Aussichtsplattform waren, bot sich uns ein traumhafter Ausblick über das Skagerrak, das Bunkermuseum und Vendsyssel. Das Licht des Leuchtturms von Hirtshals ist von 25 Seemeilen aus sichtbar. Er gehört zu den größten Leuchttürmen Dänemarks und ist noch im Betrieb. Direkt neben dem Leuchtturm, in einem der Nebengebäude war ein kleines Cafe und die zwei sehr netten Damen hatten total leckeren Kuchen im Angebot. Falls ihr irgendwann in dieser Gegend sein solltet, macht mal einen Abstecher zum Hirtshals Fyr, ruht euch nach dem anstrengenden Aufstieg zur Aussichtsplattformin in diesem kleinen Cafe aus und probiert dann mal den leckeren Kuchen.

 

EIN VERWEHTER LEUCHTTURM IN DER WANDERDÜNE RUBJERG KNUDE

Was das für ein erschwerlicher Gang zum Leuchtturm Rubjerg Knude Fyr war, kann man sich kaum vorstellen. Der ehemalige Leuchtturm steht inmitten der Wanderdüne Rubjerg Knude, die ca 1900 m lang ist und eine Breite von ca 400m hat. Sie zählt zu den größten Wanderdünen Europas und ist ca 70m hoch. Die obersten 20-25m bestehen aus Flugsand und 50m aus einer Steilküste. Schon von Weitem ist der 23m hohe Leuchtturm zu erkennen, die Häuser, die dort standen, sind unterdessen völlig versandet und nicht mehr zu sehen. Die letzten Meter bis zum Turm waren so beschwerlich, das mich der Sandsturm umgeweht hat. Der Sand war in den Haaren, Augen, Nase und Ohren, es war wie in der Wüste bei Sandsturm. Da kann man Schutz hinter den Kamelen suchen, doch dort  in dieser Wanderdüne war nichts, man konnte kaum etwas sehen, außer Sandsturm. Mit großer Anstrengung erreichten wir endlich den Leuchtturm. Wie erstaunt war ich, als ich den traurigen Zustand des Leuchtturms sah. Der aktuelle Küstenabbruch beträgt ca pro Jahr 5 Meter und es wird damit gerechnet, das er in den nächsten 10-15 Jahren ins Meer stürzen wird. Es war ein großes Naturschauspiel, was uns da geboten wurde und in meinem Leben werde ich ihn sicherlich nicht mehr sehen. Dort hoch zu klettern war schon recht abenteuerlich, der Sandsturm war sogar im Turm, da fast alle Fenster rausgebrochen waren. Falls ihr dort mal hingehen solltet, nehmt euch ein Kopftuch und eine große Sonnenbrille mit. Für Kinder ist es dort nicht so geeignet, obwohl wir sogar Väter mit Kleinkindern gesehen haben, der Sandsturm muss ja der Horror für diese armen Kinder gewesen sein. Der Rückweg war rasant, man wurde immer schneller mit dem Wind im Rücken.

KOPENHAGEN AM ABEND – WAS FÜR EINE LEBENDIGE STADT

Diese wundervolle Stadt hat mein Herz berührt. Was besonders auffiel, überall sah man Fahrräder. Nirgendwo habe ich so viele Fahrräder gesehen, wie in Kopenhagen. Es war unglaublich entspannt, keine Pöbeleien, kein Krawall, nur nette und fröhliche Menschen unterwegs!!! Das war direkt auffallend, alle waren dort total gechillt. Es gibt in Kopenhagen  viele Restaurants, angesagte Clubs und Straßencafes. Zahlen könnt ihr fast überall mit Kreditkarte und falls ihr Dänische Kronen tauscht, dann reichlich, denn in Dänemark Essen zu gehen, ist ziemlich teuer. Wir waren am Abend in Nyhavn, einer Flanier- und Schlemmermeile und hatten vorher  schon nach den farbenfrohen Giebelhäusern gesucht. In einem dieser Häuser lebte einst der Märchendichter Hans Christian Andersen. Viele Traditionsschiffe liegen im Kanal von Nyhavn vor Anker und erzeugen eine nette Hafenatmosphäre. Von dort werden auch verschiedene Kanaltouren angeboten. Es war ein total schöner Abend mit einem abschließenden Restaurantbesuch und wir gönnten uns nach dem Essen noch einen ganz leckeren Irish Coffee mit Sahne.

 

AN DER NORDSPITZE SKAGEN GREN

Wir waren hier unterwegs auf der flach auslaufenden Landzunge Skagen Gren, wo Kattegat und Skagerrak zusammenfließen. Das ist beim Betrachten der Wellen, deutlich erkennbar. Sie ist die Nordspitze Jütlands und der nördlichste Punkt Dänemarks. Der Leuchtturm von Skagen ist ein Blitzleuchtturm. Sein Signal ist in einer Entfernung von 50km noch sichtbar. Er wurde 1858 erbaut und ist der zweithöchste Leuchtturm in Dänemark. Das Wetter war sehr wechselhaft, ein Wechsel von Regen und heftigen Winden, bis zum strahlend blauem Himmel mit Sonnenschein. Auf alle Fälle sollte man auch Regenbekleidung mitnehmen, da oben ist es ganz schön stürmisch und das Wetter kann sich ganz schnell ändern.

KUNST IN KOPENHAGEN

Als wir durch Kopenhagen schlenderten, entdeckten wir das 38m lange Kunstwerk „Mirror Wave“ des dänischen Street Art Künstlers Frederik Lassen Hesseldahl, das uns total beeindruckte.

STEILKÜSTE STEVNS KLINT IN DÄNEMARK

Diese Steilklippe im Südosten der dänischen Ostseeinsel Seeland gehört seit 2014 zum UNESCO Welterbe und hat eine sehr interessante Geschichte. Jahrhundertelang verdienten sich die Bewohner von Stevns ihren Lebensunterhalt mit dem Abbau von Kreide und Kalk. Im Kreidebruch Holtung kann man, wenn einem das Glück hold ist,  Millionen Jahre alte Fossilien von Tieren finden, die im Meer lebten. Interessant fand ich ich auch die Kirche von Hojerup, die aus dem 12.Jahrhundert stammt. Als sie erbaut wurde, lag sie noch ungefähr 50 Meter von der Kliffkante entfernt. Durch die jahrhundertelangen Erosionen stürzte 1928 der Chorraum der Kirche in’s Meer. Jetzt steht die Kirche direkt an der Abbruchkante und es ist eine Frage der Zeit, das sie für Besucher gesperrt wird. Es kommen immer wieder Erdrutsche und Abstürze vor, deshalb ist der Aufenthalt am Strand unterhalb der Steilküste auf eigene Gefahr.

KURZER STOP – VARBERG IN DER SCHWEDISCHEN PROVINZ HALLAND

Varberg, ist ein kleines nettes Städtchen, gelegen am Kattegat. Die Stadt hat 80km Küste und ist ein Paradies für Surfer, der Sandstrand von Apelviken gehört mit zu den besten Surf Revieren Nord – Europas. Wir sind nur durch dieses Städtchen durchgefahren und haben uns die City angeschaut. In einer der Nebenstraßen entdeckten wir ein witziges Cafe, es gab dort ganz leckeren Kuchen.

IN DER ZWEITGRÖSSTEN STADT SCHWEDENS UNTERWEGS

Göteborg ist von Deutschland aus gut zu erreichen, entweder mit der Fähre von Kiel, per Flugzeug oder Auto. Wir waren von Dänemark nach Schweden mit dem Auto unterwegs,  um das Mitsommernachtfest in Göteborg zu erleben, was im wahrsten Sinne des Wortes, leider ins Wasser gefallen ist. Am frühen Morgen war noch strahlender Sonnenschein und zum Mittag nahm die Bewölkung zu. Wir fuhren mit der Straßenbahn zum Botanischen Garten, um dort mit den Schweden zu feiern und plötzlich fing es ganz heftig an zu regnen. Leider nicht nur ein paar Regentropfen, nein, es war ein richtiger Landregen. So schade, doch ich werde bald wieder dort sein, bei hoffentlich besserem Wetter! Mir hat die Stadt gut gefallen, vor allen Dingen unser Ausflug am nächsten Tag zu den südlichen Schären, bei herrlichstem Wetter!

Da es gar nicht mehr aufhörte zu regnen, gingen wir anschließend in ein nettes Restaurant, um das Mitsommernachtfest etwas zu feiern und es wurde noch ein recht schöner Abend mit ganz leckeren Essen.

SO EINE ÜBERRASCHUNG WAR DAS IM SCHWEDISCHEN GÖTEBORG

als wir nach langer Suche endlich eine Unterkunft für zwei Nächte fanden und was für eine phantastische Nobelunterkunft auf einem historischem Segelschiff (Viermasterbark) von 1907. Es  lag direkt neben dem Göteburger Opernhaus und zu Fuß in die City waren es nur 5min. Diese viermastige Barken Viking in Göteborg gehört zu den letzten fünf viermastigen Windjammern, die noch existieren. Einst wurde sie als Segelschulschiff gebaut, wo Matrosen für die dänische Handelsflotte ausgebildet werden sollten. Diesen Segelschiff hat eine sehr interessante Geschichte. Seit 1998 wird die Barken als Hotel, Restaurant und Konferenzanlage genutzt.

 

AUSFLUGSTIPPS GÖTEBORG – SÜDLICHE SCHÄREN

MIT DER STRASSENBAHN NACH SALTHOLMEN UND DANN WEITER MIT DER FÄHRE AUF DIE SÜDLICHEN SCHÄREN BRANNÖ, STYRSÖ UND DÖNSÖ

Von Saltholmen gehen täglich mehrere Personenfähren zu den südlichen Schären. Diese Fähren sind Teil des öffentlichen Nahverkehrs von Göteborg. Man kann mit dem Auto nach Saltholmen fahren, da gibt es riesige Parkplätze. Eine andere Möglichkeit ist es, direkt mit der Straßenbahn  nach Saltholmen zu fahren. Die vor Göteborg vorgelagerten Schären sind autofrei!!! Man kann wählen, ob man nach Brannö, Styrsö oder Dönsö fahren möchte. Es gibt die Möglichkeit auch alle anzufahren. Wir hatten uns für Styrsö entschieden. An dem Sonnabend waren unheimlich viele Menschen unterwegs und die Parkplätze waren voll gestellt. Der Tag nach dem Mitsommernachtfest war sonnig und warm, schade nur, das es an dem Festtag in Göteborg so sehr geregnet hat. Trotz alledem hatten wir unseren Spaß und ich denke, das die Familien mit ihren Freunden, den auch hatten. Die Schweden sind sehr aufgeschlossen und freundlich, die können bestimmt gut feiern! Auf Styrsö war es sehr schön, so nah an einer Großstadt gelegen und so erholsam. Auf alle Fälle ein guter Ausflugstip, falls ihr in Göteburg seid!

 

 

EINE FAHRT IN’S UNGEWISSE

Da waren wir also mit der Fähre von Deutschland bei schönstem Wetter in Dänemark gut angekommen. Auf Grund der dortigen Wetterverhältnisse hatten wir uns ganz spontan umentschieden und unsere Reiseroute geändert. Wir hatten zuerst die Absicht an der Westküste bis hoch nach Skagen zu fahren, doch an der nördlichsten Spitze Dänemarks war schlechtes Wetter mit Regen angesagt. So ging es Richtung Mons Klint, der höchsten Steilklippe Dänemarks. Unterdessen wurde es schon ziemlich spät und wir fuhren durch verträumte Dörfer, wo kein Mensch zu sehen war. Oh, was war das denn auf dem Lande in dieser Gegend, kaum ein Restaurant und wenn, waren die schon um 22:00 Uhr geschlossen. Habe mich schon gedanklich im Auto schlafen gesehen. Wir hielten Ausschau nach einem Hotel oder B&B und waren schon fast am Verzweifeln, doch da entdeckten wir ein wunderschönes altes Landhaus mit Vermietung. Oh, wie froh waren wir, die Nacht war gerettet. Die sehr liebe Besitzerin zeigte uns alles und wir konnten sogar noch etwas essen.

Am frühen Morgen, nach einem leckeren, reichhaltigen Frühstück ging es weiter Richtung Kreideklippen Mons Klint. Diese gewaltige Kalksteinwand ist ca 128m hoch und bis zu 6km lang. Diese Klippe ist eines der Hauptsehenswürdigkeiten und der Abstieg und Aufenthalt am Strand, ist nicht ganz ungefährlich, da immer wieder größere Stücke aus der Steilwand herausbrechen. Wir gingen über eine sehr steile Treppe nach unten, der Abstieg ging ca 20 min. Runter ging das ja ganz gut, doch wieder nach oben klettern war doch ganz schön anstrengend. Doch diese Strapaze hat sich echt gelohnt, was für ein spektakulärer und wunderschöner Anblick. Das kann man kaum mit Worten beschreiben. Für Kleinkinder ist der Abstieg nicht zu empfehlen, auch nicht für kranke Menschen, es ist wirklich beschwerlich. In den Felswänden brüteten gerade Seeadler und es war interessant anzusehen, wie sie zu ihren Nestern flogen. Ich habe viele schöne Orte auf der Welt gesehen, doch diesen Anblick werde ich nicht vergessen. Bin froh, das erlebt zu haben.

TRAUMHAFTE INSEL USEDOM

Einige werden sie sicherlich noch nicht kennen, doch das ist Deutschlands sonnenreichste, noch recht ursprüngliche Insel. Eine einzigartige Naturschönheit mit wunderschönen Buchen – und Kieferwäldern. Sie ist die zweitgrößte Insel Deutschlands und hat noch naturbelassene, traumhafte Sandstrände, mit einer Länge von ca 40km. Es gibt dort noch einige ganz idyllische Fischerdörfer und im Gegensatz auch ganz mondäne Badeorte. Auf der Insel gibt es viele Wander- und Fahradwege, ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle und ihr werdet bestimmt auch begeistert sein.

 

GRAND CENTRAL STATION IN NEW YORK

DER GRAND CENTRAL TERMINAL ZÄHLT AUCH  ZU DEN GRÖSSTEN UND SCHÖNSTEN BAHNHÖFEN DER WELT

Er wurde 1913 eröffnet und die Menschen staunten und waren begeistert über diesen prunkvollen Bahnhof. Wie bei vielen anderen Gebäuden, wäre auch er beinahe nach dem zweiten Weltkrig abgerissen worden.Er galt zwar als Architekturdenkmal, aber dagegen klagten einige Betreiber des Bahnhofes und verschiedene Baufirmen. Doch die hatten nicht mit dem Protest der New Yorker gerechnet, die eine Bürgerinitiative gründeten „Rettet den Grand Central Terminal“.Ein große Unterstützerin dieser Initiative war die damalige Witwe des Präsidenten, Jaqueline Kennedy Onassis.Es kam jedoch trotz dieser prominenten Unterstützung zu jahrelangen Rechtsstreitigkeiten. Der Bahnhof wurde unterdessen von Drogenabhängigen und Obdachlosen bevölkert und verfiel immer mehr. Im Jahr 1989 wurde der Bahnhof nach mehrjähriger Restaurierung wieder eröffnet.Er ist ein wirkliches Highlight in New York und ihr solltet es nicht versäumen, da mal vorbei zu schauen. Mein erster Besuch führte mich eigentlich zum Apple Store, wo ich etwas umgetauscht habe. Als ich dann auf der Treppe stand und mir den Bahnhof ansah, war ich stark beeindruckt, was für ein prachtvoller Bau das ist. Habe mir vorgenommen, nochmal hinzufahren, um mir den Grand Central Terminal in aller Ruhe anzusehen. Am letzten Tag in New York war ich dann erneut dort, mit viel Zeit.

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VOR DER KÄLTE IN DIE NEW YORK PUBLIC LIBRARY GEFLÜCHTET

Nein, Kulturbanausen nur wegen der Kälte sind wir aber nicht, den Besuch der New York Public Library hatten wir sowieso schon geplant. Am Morgen des Tages ging es jedoch los mit Schnee-und Eisregen, es wurde stündlich immer kälter, dazu kam der eisige Wind. So sehr gefroren habe ich mal in einem strengen Winter, im tiefsten Russland. Doch wir waren nicht im winterlichen Russland, sondern in New York, wo vor ein paar Tagen noch frühlingshafte Temperaturen herrschten. Die Straßen wurden immer leerer und die Restaurantbesitzer waren bestimmt hocherfreut. Nach einer wärmenden Bustour durch New York und einem kurzen Spaziergang, kamen wir dann zur New York Public Library. Was war das für ein historisches, ehrwürdiges und beeindruckendes Gebäude, an der 5th Ave at 42nd St. Sie gehört mit über 51 Millionen Medien zu den größten Bibliotheken der Welt. Der Eintritt in die Bibliothek ist frei und sie ist einer der Highlights von New York, das solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

Es war schon überraschend von der Straße mit Auto- und Sirenenlärm, fast in die Lautlosigkeit einzutauchen. Obwohl sich recht viele Besucher dort befanden, es war Stille, das fand ich wirklich erstaunlich. Hier ein paar Eindrücke von dieser prunkvollen Bibliothek, doch schaut selbst…

360 GRAD RUNDUMBLICK AUF NEW YORK – DER ABSOLUTE WAHNSINN

SO EINE SPEKTAKULÄRE AUSSICHT AUF DEM ONE WORLD OBSERVATORY

Schon die Fahrt mit dem Aufzug, in nur 47 Sekunden bis zum 102.Stockwerk war ein Erlebnis. Besonders beeindruckend waren die Zeitraffer Videos an den Wänden des Aufzugs, was man da sah, ging einem schon ziemlich nahe. Wir hatten ein riesengroßes Glück mit dem Wetter und so konnten wir diese großartige Stadt aus 381m Höhe mit Rundumblick betrachten.Was für ein Ausblick, das sind schon Dinge, die sich für immer einprägen und die man niemals vergessen wird.

AM ONE WORLD TRADE CENTER IN NEW YORK

Viele Menschen aus den Vereinigten Staaten wünschten sich nach den Anschlägen vom 11.September 2001 eine Gedenkstätte auf der World Trade Center Site, auch als Ground Zero bekannt. Im Jahr 2002 wurde deshalb  ein  Architekturwettbewerb aufgerufen, um die Flächen wieder zu bebauen. Zum Nationalfeiertag im Jahr 2004 fand die Grundsteinlegung statt. An Stelle der zerstörten Zwillingstürme befinden sich heute zwei Wasserbassins, die aus schwarzgrauem Granit bestehen und ringsum auf einer Kupferumrandung sind die Namen der 2749 Opfer der Anschläge vom 11. September 2001 eingraviert.

Auf dem Ground Zero Gelände wurden  das One World Trade Center, das National September 11 Memorial and Museum und ein Landschaftspark errichtet.

Das One World Trade Center, das von 2004 – 2014 erbaut wurde, ist heute mit einer Höhe bis zur Spitze: 541,3 m hoch und ist derzeitig das höchste Gebäude in New York und den Vereinigten Staaten. Die Fassade besteht aus Glas und Aluminium und leuchtet schon von Weitem.

AUF EINER DER SPEKTAKULÄRSTEN BRÜCKEN DER WELT

DAZU GEHÖRT AUCH DIE BROOKLYN BRIDGE IN NEW YORK

Bei angenehmen Temperaturen, blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein sind wir zur Brooklyn Bridge gelaufen. Sie schon aus der Ferne zu sehen, war ein gigantischer Anblick. Leider waren wir nicht früh genug dort, es tummelten sich schon außer uns, etliche Touristen aus aller Welt und es war kaum möglich mal ein Foto zu machen, wo keine Menschen zu sehen sind. Da hätten wir eben ganz früh aufstehen müssen, na egal, ein paar interessante Fotos habe ich noch hinbekommen.

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Sie gehört zu den schönsten Brücken, die ich gesehen habe und das waren einige. Leider habe ich damals nur immer Papierfotos gemacht. In Zukunft werde ich auf Reisen auch interessante Brücken fotografieren und darüber schreiben. Die Brooklyn Bridge, die nach mehrjähriger Bauzeit 1883 fertiggestellt wurde, ist eine Hängebrücke mit Schrägseilen über den East River, die zu einer der ältesten Brücken der USA zählt. Die Brücke besteht aus Mauerwerk und Stahl und ist 1833,68m lang, 25,91m breit und hat eine Hauptspannweite von 486m. Sie wird als Straßenbrücke, Radweg und Fußgängerbrücke genutzt und nicht nur die New Yorker lieben und nutzen sie.

DEN TIMES SQUARE BEI TAG UND NACHT ERLEBEN

EINER DER BERÜHMTESTEN PLÄTZE DER WELT

Der Times Square liegt an der Kreuzung Broadway und der 7th Avenue und geht bis zur West 42nd Street und West 47th Street. Hier pulsiert das Leben und Touristen aus aller Welt sind dort zu sehen. Am besten ist es mit der Subway bis zur U-Bahn Station Times Square zu fahren. Musical- und Theater Liebhaber kommen dort voll auf ihre Kosten, es gibt auch unheimlich viele Kinos. Hier finden das ganze Jahr verschiedene und interessante Events statt. Man kann es gar nicht richtig beschreiben, dieses Feeling muss man einfach selbst erleben. Obwohl ich ja nicht so ein großer Freund von vielen Menschenansammlungen bin, ist der Times Square immer wieder ein Erlebnis, bei Tag und Nacht. Anschauen sollte man ihn auf alle Fälle,  wenn man gerade in New York ist, denn er gehört sicherlich zu einem der bekanntesten Plätzen der Welt. Nachts leuchtet er in allen Farben und viele Geschäfte sind bis Mitternacht geöffnet, für viele ein wahres Shoppingparadies. Hier habt ihr ein paar kleine Eindrücke von dem quirligen Treiben auf dem Times Square.

NEW YORK – STREIFZUG DURCH MANHATTAN

Dieser Stadtteil von New York liegt am Mündungsbereich des Hudson River und dort befinden sich die meisten Sehenswürdigkeiten. Manhattan ist eine Insel, die an dem Hudson River, East River und dem Harlem River liegt. Unser Hotel liegt im Centrum von Manhattan und wir können auch gut zu Fuß das Viertel erkunden. Ganz in der Nähe befindet sich eine Subway Station. Wir haben uns eine Metro Card für 7 Tage gekauft und nutzen die täglich. Das Subway Netz ist gut ausgebaut und man kommt schnell von A nach B. Obwohl es ja März ist haben wir Glück mit dem Wetter und wir sind gut zu Fuß unterwegs. An einem Abend waren wir in der 230 Fifth Rooftop Bar und wir waren überwältigt von der genialen Aussicht. Wenn man schon in so einer Weltstadt ist ging es dann noch weiter in das

New Yorker Nachtleben. So sind wir dann noch am Times Square gelandet, nur mal zum Schauen. Mir persönlich ist es dort zu kommerziell und laut, doch das sollte jeder für sich entscheiden ob er das mag, beeindruckend ist aber dieses pulsierende Leben schon.

Was wäre aber eine New York Reise, ohne in Chinatown und SoHo gewesen zu sein? Fahrt hin schaut euch das an. Ich hätte mir  gewünscht in den 30-iger Jahren dort gewesen zu sein, wo noch das ursprüngliche Leben pulsierte. Es ist schon erstaunlich, einerseits siehst du namhafte Designerläden und in den Nebenstraßen wird Billigramsch verkauft. Sehr interessant waren für mich die Häuser mit den Feuertreppen.

Wir kamen dann zu Fuß zur Brooklyn Bridge und staunten über die Menschenmassen. Ja, wir waren nicht allein unterwegs und dieses geniale Bauwerk wurde um diese Zeit gut besucht. Man müsste wahrscheinlich schon am ganz zeitigen Morgen dort sein, um die Brücke mal ohne Menschen zu fotografieren.

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SOHO EIN MUSS IN NEW YORK

SoHo, der einst  heruntergekommene Slum hat sich durch aufwendige Sanierungen zu einem der begehrtesten Wohn-  und Bürovierteln entwickelt. Die Mietpreise in SoHo gehören mit zu den höchsten in New York City. Heute ist es ein hippes und trendiges Szene- und Künstlerviertel, vor allen Dingen ein wahres Shoppingparadies. Unheimlich viele internationale Designer haben ihre Läden dort. Natürlich gibt es in SoHo  auch viele Restaurants und Cafes. Diesen Stadtteil kann ich euch empfehlen, solltet ihr bei einer New York Reise nicht auslassen, persönlich fand ich es dort sehr interessant.

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INFOS ÜBER DIE NYC SUBWAY

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Das New Yorker Nahverkehrssystem ist gut ausgebaut und innerhalb kürzester Zeit ist man am gewünschten Ort. Die Subway ist eines der größten Liniennetze und 24 Stunden im Betrieb, in der Stadt, die niemals schläft. Dank meiner NYC Subway Handy App sind wir gut informiert .Wir haben uns eine Metro Card, eine Prepaid Karte gekauft, wo der Preis über eine Flatrate abgedeckt ist. Die kostet für 7Tage 31 Dollar, man kann sie jedoch wieder aufladen. Am Automaten wird man aufgefordert seine NY Postleitzahl anzugeben, da könnt ihr aber einfach „10001“ eingeben. Die 7 Tage Metro-Card ist personengebunden, darauf solltet ihr achten. Ihr könnt mit der Metro Card auch Busse benutzen. Besonders müsst ihr aufpassen, mit welcher Bahn ihr fahrt. Es gibt lokale Subways, die an jeder Station halten und Express Subways, die nur an bestimmten Stationen halten. Mit der New Yorker Subway zu fahren ist ein Erlebnis und manchmal auch recht abenteuerlich. Passt auf und fotografiert nicht direkt in der Bahn, das ist mitunter nicht ohne Probleme. Auf vielen Bahnsteigen gibt es zur Orientierung interaktive Karten, die man mit Touchsreens bedienen kann. Ihr könnt euch auch kostenlose Streckenpläne an den Schaltern der Subway Stationen holen. Finde ich persönlich besser, als immer auf`s Handy zu schauen, wo man aus- oder einsteigen will.

SAN MIGUEL DE ALLENDE IN MEXIKO

Wollte eigentlich nur ein anderes Beitragsbild hinzufügen und etwas ändern und weg war mein Mexiko Post von San Miguel de Allende, konnte ihn auch nicht mehr wiederherstellen. Doch ich hatte noch Eintragungen in meinem Notizbuch und ihn jetzt nochmal neu geschrieben, weil mir es in dieser kleinen Stadt so gut gefallen hat.


Ein paar Tage später waren wir auf der Fahrt in diese wunderschöne und sehenswerte Kolonialstadt. Ich war von den bunten Hausfassaden und den prachtvollen, begrünten Innenhöfen begeistert. Mitunter hat man das an den Hauseingängen  gar nicht erwartet. Sie wird auch als Stadt der rosafarbigen Kirchen genannt. Überall gibt es kleine Künstlerläden und viele internationale Künstler haben sich in dieser beliebten Stadt niedergelassen. Seit 2008 ist diese Stadt Weltkulturerbe der UNESCO. In San Miguel gibt es das Instituto Allende, das ist eine sehr renommierte Kunstakademie. Wir hörten in der Stadt kaum Verkehrslärm, was sicherlich an dem holprigen Kopfsteinpflaster lag. Vielleicht waren aber auch an diesem Tag nicht so viele Fahrzeuge unterwegs. Falls ihr diese Stadt mal besucht, lasst euer Auto lieber auf dem Parkplatz vor der Stadt stehen!

Ein phantastischer Tag in einer der schönsten kleinen Städte, ging leider zu Ende und wir fuhren zurück. Ich habe mir aber ganz fest vorgenommen, das ich in meinem Leben hier wieder herkommen werde, vielleicht dann auch mal für längere Zeit. Ich mag die mexikanische Mentalität, die Küche und das Wetter. Die Lebensfreude, Offenheit, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit dieser Menschen hat es mir angetan.