Liberia, das war die letzte Stadt vor unserem Grenzübertritt nach Nicaragua. Hier mußten wir auch unseren Mietwagen von Hertz zurückgeben. Da waren wir nun auf der Suche nach dem Büro, wo man TICA – Bustickets kaufen konnte. Wir haben uns für diesen Bus entschieden, weil dort von dem Beifahrer die Grenzformaltäten erledigt werden und es an der Grenze nicht allzu lange dauert. Das war nicht so einfach und wir mussten ganz schön suchen. Als wir dort endlich bei größter Hitze in dem Büro ankamen, war erst mal keiner anwesend. Wir erblickten jedoch eine Klingel, doch nichts tat sich. So konnten wir in aller Ruhe den irgendwie originellen Raum anschauen. Schließlich kam ein Typ, sehr unfreundlich und gelangweilt, was mal eigentlich von den Ticos gar nicht kennt und verkaufte uns zwei Bustickets. Wir waren recht froh, das wir noch zwei Tickets für den nächsten Tag kaufen konnten. Pro Person haben wir 34$ von Liberia nach Granada bezahlt. Obwohl eigentlich im Bus free WLAN sein sollte, funktionierte das nicht, na egal, war für mich nicht so wichtig. Am Morgen kam der Bus aus San José schon mit erheblicher Verspätung an, das ist man ja gewohnt und hat sich darauf eingestellt. Als der Bus am Busbahnhof ankam, sind wir mit ein paar Leuten zugestiegen und schon ging es weiter. Der Bus, mit Klimaanlage, war bis auf den letzten Platz besetzt. Wir waren schon sehr gespannt, was uns an der Grenze zu Nicaragua erwartete. Interessant war es, richtig spannend, was da so ablief. Der Beifahrer sammelte zuerst alle Pässe ein, ging mit den Pässen los und als er wieder kam, mußten alle Ausländer mit ihm mit, um die Aus- und Einreisegebühren zu bezahlen. Daraufhin gingen wir wieder zum Bus und warteten. Ein paar Mal sammelte er die Pässe ein, da konnte man nur hoffen, das alle wieder ihren Pass zurück erhalten. Schon allein in dem Grenzbereich ging es ziemlich turbulent zu, etliche Händler kamen und wollten ihre Waren verkaufen und ein Gemisch aus verschiedenen Sprachen war zu hören. Anschließend fuhr der Bus zur Zollkontrolle und wir hatten Glück, mussten zwar ein Formular ausfüllen, sind aber nicht kontrolliert worden.

Wir hätten auch wesentlich günstiger mit einem der bunten Chickenbusse fahren können, doch die sind meist so gerammelt voll und halten dauernd an. 

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Geschrieben von EVABTRAVELBLOG

Hallo, hier schreibt Eva! Auf meinem Blog geht es hauptsächlich um das Reisen, jedoch findet ihr sicherlich noch einige andere unterhaltsame Beiträge. Bin fröhlich, naturverbunden, optimistisch, reisefreudig, gesellig, freiheitsliebend und vielfältig interessiert. Wünsche euch viel Spass beim Lesen des Blogs!

2 Kommentare

  1. Interessant. Grenzen sind in vielen Teilen der Welt eine manchmal spannende, manchmal sehr frustrierende Erfahrung. Gleiches gilt für Busfahrten. Ich wünsche Dir auf Deiner weiteren Reise noch viele schöne Erfahrungen und möglichst wenig Stress mit Bus und Grenzen. LG Hermann

    1. Ja, mitunter können Grenzen auch frustrierend sein, man ist da den Beamten total ausgeliefert! Ist einer nett, zack ist der Stempel im Pass! Manche fragen alles mögliche und lassen sich ewig Zeit! Vielen Dank für die netten Wünsche! LG Eva

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